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Hinsichtlich der Anschlüsse bietet das S403 etwas mehr als die meisten Ultrabooks: So befinden sich auf der linken Seite der Mikrofoneingang und der Kopfhörerausgang in Form getrennter Buchsen, daneben sitzen ein Kensingtion-Schloss und ein Luftauslass für die Kühlung. Auf der rechten Seite hat Schenker einen Kartenleser, zwei USB-3.0-Ports, einen HDMI-Ausgang und sogar einen Ethernet-Anschluss verbaut. Die Stereolautsprecher befinden sich zwischen der Tastatur und dem Display. Sie klingen auch bei hoher Lautstärke akzeptabel, wie bei den meisten Ultrabooks mangelt es aber an Druck.Das 14-Zoll-Diplay löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf und ist touch-fähig. Schenker bietet das S403 auch mit 1.600 x 900 Pixeln und Touch an, hinzu kommen beide Auflösungen in Form eines matten Panels – ohne Touch. Die hohe Helligkeit des Displays ist gerade im Außeneinsatz oder in Innenräumen mit vielen Lichtquellen hilfreich. Der geringe maximale Neigungswinkel stört gelegentlich, die starken Spiegelungen hingegen nerven oft. Bei Berührungen des Bildschirms schwingt dieser zwar etwas nach, dennoch erleichtert die Touch-Bedienung den Alltag mit Windows 8.1 deutlich.

Das leicht nach links versetzte Touchpad ist zwar gestenfähig, dennoch ist beispielsweise das Scrollen durch Webseiten oder durch Bildergalerien mit dem Touch-Display angenehmer. Das Touchpad besteht wie das restliche Gerät aus Kunststoff im mattierten Brushed-Metal-Look. Die Oberfläche ist leicht geriffelt, bei horizontalen Bewegungen fühlt es sich daher an, als ob der Finger auf Schienen gleiten würde – was gewöhnungsbedürftig ist. Die Maustasten mit ihrem tief sitzenden Druckpunkt sind leider ziemlich schwammig.Die Tastatur kommt ohne Hintergrundbeleuchtung aus, laut Schenker würde das S403 sonst noch etwas dicker werden. Die Tasten drücken sich angenehm präzise, zudem sind Anordnung und Größe sinnvoll gewählt. Die Strg-Taste etwa befindet sich an der üblichen Stelle und ist nicht mit der Fn-Taste vertauscht.Unser Modell mit dem Core i5-4200U und 8 GByte Speicher stellt die mittlere von drei Geschwindigkeitsstufen dar: Schenker verkauft das S403 auch mit einem Core i3-4010U oder einem Core i7-4500U, die mögliche Speicherkapazität reicht von 4 bis 16 GByte. Die drei Prozessoren unterscheiden sich in erster Linie bei den Taktfrequenzen. Zwei Kerne mit HT haben sie alle, ebenso eine integrierte HD Graphics 4400.

Der Cinebench R15 x64 zeigt mit 230 Punkten eine gängige Geschwindigkeit im CPU-Test. Auch der 3DMark bescheinigt dem Schenker S403 die üblichen Resultate: Im “Cloud-Gate”-Benchmark etwa erreicht das Ultrabook 4.056 Punkte. Die Kühlung wird hierbei schon nach wenigen Minuten deutlich hörbar, bei reiner CPU-Last hält sich der Lüfter etwas mehr zurück – dafür wird das Ultrabook nicht einmal handwarm. Die verbaute SSDH beschleunigt häufig genutzte Programme durch ihren Flash-Speicher. Hierfür muss das Gerät jedoch einige Tage regelmäßig genutzt werden. Die Mini-PCIe-SSD, eine Sandisk X110, erreicht bei großen Dateien eine Schreibrate von nur gut 400 MByte. Hier hatten wir mehr erhofft.Die Akkulaufzeit des Schenker S403 liegt auf dem üblichen Haswell-Niveau, besonders wenn man die Ausstattung bedenkt. 5:37 Stunden im Powermark von Futuremark bei 75 Prozent Helligkeit und aktiver WLAN-Verbindung sind ein guter Wert. Mit geringerer Leuchtkraft und im Flugzeugmodus hält das Ultrabook über sieben Stunden durch.

Das Schenker S403 ist über den Mysn-Webshop konfigurierbar und daher in vielen verschiedenen Variationen erhältlich. Für 700 Euro erhält der Käufer ein mattes 14-Zoll-Display mit 1.600 x 900 Pixeln ohne Touch-Funktion; dem Core i3-4010U steht ein einzelnes 4-GByte-Speichermodul zur Seite. Daten sichert das Gerät auf einer 500-GByte-Festplatte. Die von uns getestete Konfiguration mit 1080p-Touch-Display, Core i5-4200U, 8 GByte DDR3-Speicher, einer 128-GByte-SSD sowie einer 500-GByte-Hybrid-Festplatte kostet 1.135 Euro zuzüglich Versand.In dieser Form überzeugt das Schenker S403 vor allem durch seine Flexibilität: Es ist mit gut zwei Kilogramm trotz seines Kunststoffgehäuses kein besonders leichtes Ultrabook. Dafür wiegt der kompakte Akku nur 228 Gramm – ein zweiter ist somit leicht zu transportieren. Wann und zu welchem Preis der Akku einzeln erhältlich sein wird, hat Schenker bisher nicht gesagt. Mit einer Ladung hält das S403 im Alltag mit aktiver WLAN- sowie Bluetooth-Verbindung fünf bis sechs Stunden durch.

Um das Gerät nicht noch schwerer zu machen, verbaut Schenker eine unbeleuchtete Tastatur mit guten Druckpunkten. Die Maustasten sind uns zu schwammig, das leicht nach links versetzte Pad ist aufgrund der speziellen Oberfläche ziemlich gewöhnungsbedürftig. Das spiegelnde Touch-Display hingegen ist für das Modern-UI von Windows 8.1 eine echte Erleichterung, oft haben wir Eingaben per Finger statt per Maus getätigt. Gerade für das tägliche Surfen und das Betrachten von Präsentationen sind Touchgesten praktisch, wenngleich der maximale Neigungswinkel des Displays etwas zu steil ausfällt und die Scharniere fester sein könnten.Uns gefällt die Idee des aufrüstbaren Ultrabooks gut, denn bisherige Geräte ließen sich nachträglich kaum oder gar nicht modifizieren. Beim S403 hingegen ist das Nachrüsten eines HSDPA-Moduls oder einer zweiten Festplatte beziehungsweise SSD unproblematisch, der entnehmbare Akku ist ohnehin praktisch. Die Materialwahl und das Mousepad sollte Schenker zusammen mit dem Barebone-Fertiger jedoch überdenken.

Kurz nach Beginn der Verteilung von Android 4.3 für das Samsung Galaxy S3 mehren sich kritische Nutzerstimmen. Seit dem Update klagen zahlreiche Nutzer über Abstürze und schlechte Akkulaufzeiten.
Im Internet häufen sich kritische Kommentare von Nutzern, die ihr Samsung Galaxy S3 auf die Android-Version 4.3 aktualisiert haben. Die Verteilung des Updates hatte kürzlich begonnen, nachdem Samsung die Aktualisierung auf Android 4.2 ausgelassen hat.Auf der Internetseite Sammobile.com haben Nutzer unter der Ankündigung des Updates ihre Eindrücke aufgeschrieben. Bei zahlreichen Kommentatoren kam es nach dem Update demnach zu einem kaum reagierenden Sperrbildschirm, außerdem reagierte das Smartphone seit der Aktualisierung träger als vorher. Viele Nutzer berichten auch über eine schlechtere Akkulaufzeit.Zusätzlich schreiben einige Besitzer eines aktualisierten Galaxy S3, der Alarm funktioniere nicht mehr. Apps, die vor dem Update problemlos funktioniert hätten, stürzten jetzt ab und liefen nicht mehr richtig. Die WLAN-Verbindung sei nicht mehr stabil, stellenweise stürze das Smartphone komplett ab. Dann helfe nur noch, den Akku aus dem Gerät zu nehmen und wieder einzusetzen.

Die Internetseite Phonesreview.co.uk vermutet, dass das Update mittlerweile zurückgezogen ist. Die Macher der Seite hatten sich entschlossen, die Aktualisierung nach der Aufforderung aufgrund der zahlreichen negativen Kommentare nicht zu installieren und stattdessen aufzuschieben. Als sie ihr Galaxy S3 am nächsten Tag kontrollierten, stand die Installationsoption nicht mehr zur Verfügung. Stattdessen meldete ihnen das Smartphone, dass die Software schon auf dem aktuellen Stand sei.Auch unser Redaktionsgerät zeigt ein ähnliches Updateverhalten. Wir haben mittlerweile die Aktualisierungsaufforderung erhalten und konnten diese auch bestätigen. Kurz darauf meldet uns aber auch unser Galaxy S3, dass die Software bereits aktuell sei.Eine Nachfrage bei Samsung zu den von den Nutzern berichteten Problemen und einem möglichen Einzug des Updates blieb bisher unbeantwortet.Samsung hat mittlerweile auf unsere Anfrage reagiert. Der Updateprozess wurde gestoppt, die Gründe für die gemeldeten Schwierigkeiten werden untersucht. Die Aktualisierung soll so schnell wie möglich wieder verfügbar sein, einen genauen Termin nennt Samsung allerdings nicht.

Das Yotaphone kommt nicht mehr in diesem Monat auf den Markt. Erst im Dezember 2013 startet der Verkauf. Das Android-Smartphone hat ein zweites E-Paper-Display und soll dadurch eine deutlich längere Akkulaufzeit liefern und den Nutzer besser auf eingehende Nachrichten hinweisen.
Im Dezember 2013 solle das Yotaphone in den Handel kommen, erklärte der russische Hersteller Yota Devices auf seiner Facebook-Seite. Keine Angaben gibt es dazu, warum der Verkauf nicht mehr in diesem Monat startet, wie es eigentlich geplant war. Bereits Anfang des Monats hatte sich abgezeichnet, dass sich der Verkaufsstart verschiebt, als Yota Devices per Facebook mitteilte, dass es Details dazu bis zum 19. November 2013 geben werde. Die Vorbestellungsoption auf der Herstellerseite führt weiterhin nur zu einer Eingabemaske, über die sich Interessierte informieren lassen können, sobald das Smartphone bestellt werden kann. Wer sich dort eingetragen hat, wurde über den verschobenen Verkaufsstart bislang nicht informiert.

Hervorstechendes Merkmal des Yotaphones ist das E-Paper-Display (EPD) auf der Gehäuserückseite, das parallel zu einem herkömmlichen Touchscreen vorhanden ist. Damit soll erreicht werden, dass der Nutzer auf dem Yotaphone mit einer Akkuladung viel lesen kann, wenn er dazu das EPD verwendet. Zudem dient es dazu, eingehende Statusnachrichten sofort anzuzeigen. Der Nutzer sieht dann mehr Details als nur eine blinkende LED, wie es derzeit bei vielen Smartphones der Fall ist, wenn der Touchscreen ausgeschaltet ist. Kürzlich hatte der Hersteller Änderungen an der Hardware des Yotaphone vorgenommen: So erhält das Smartphone nun einen mit 1,7 GHz getakteten Dual-Core-Prozessor mit zwei Krait-Kernen. Bisher sollte der Dual-Core-Prozessor eine Taktrate von 1,5 GHz haben. Als der Chef von Yota Devices Golem.de das Yotaphone Anfang September 2013 auf der Ifa in Berlin zeigte, hieß es, dass der Prozessor in jedem Fall genügend Leistung für das Smartphone haben werde. Der Hersteller habe sich bewusst gegen einen besonders schnellen Prozessor entschieden und stattdessen auf eine möglichst lange Akkulaufzeit geachtet.

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Archos versucht beim neuen Gamepad 2, einige Schwachstellen des Vorgängermodells auszubessern. So ist der Bildschirm bei der ersten Version nicht blickwinkelstabil, relativ dunkel und kontrastarm. Im Gamepad 2 baut Archos jetzt ein 7 Zoll großes IPS-Display ein, das blickwinkelstabil sein soll. Die Auflösung wurde von 1.024 x 600 Pixeln auf 1.280 x 800 Pixel erhöht. Das ergibt eine Pixeldichte von 215 ppi, das erste Gamepad hatte nur 170 ppi.Auch der Prozessor wurde verbessert: Im Inneren des Gamepad 2 arbeitet jetzt ein nicht näher benannter Quad-Core-Prozessor mit Cortex-A9-Kernen und einer Taktrate von 1,6 GHz. Im ersten Gamepad befindet sich ein Dual-Core-Prozessor mit gleicher Taktrate. Die Größe des Arbeitsspeichers hat Archos von 1 auf 2 GByte erhöht. War in der Ankündigung noch von 16 GByte Flash-Speicher die Rede, hat die jetzt bestellbare Version nur 8 GByte eingebauten Flash-Speicher.Der Akku des Gamepad 2 mit einer Nennladung von 5.000 mAh soll länger als der des Vorgängers durchhalten. Konkrete Werte zu den Laufzeiten gibt Archos nicht an. Der Akku des ersten Gamepads hatte in unserem Test eher enttäuscht, er hielt bei Spielen weniger als zwei Stunden durch.

Das Gamepad 2 kommt mit Android in der Version 4.2. Der Nutzer hat vollen Zugang zu Googles Play Store und anderen Google-Apps. Ein eigener Archos-Appstore, die Game Zone, filtert direkt mit den Steuerungselementen des Tablets kompatible Spiele aus dem Gesamtangebot heraus. Der Kauf selbst erfolgt weiterhin über Googles Play Store.Mit dem Mapping Tool kann der Nutzer theoretisch jedes Spiel mit den Steuertasten verknüpfen. Das hat bereits beim ersten Gamepad gut funktioniert, laut Archos wurde die Funktion nochmals verbessert.Jolla will sein erstes Smartphone ab dem 27. November 2013 in Finnland verkaufen. Auch weltweite Vorbesteller sollen das Gerät mit dem Meego-Nachfolger Sailfish OS noch in diesem Jahr bekommen.
Der von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründete finnische Hersteller Jolla hat angekündigt, noch in diesem Monat sein erstes Smartphone auf den Markt zu bringen. Das Smartphone mit dem Betriebssystem Sailfish OS soll ab dem 27. November 2013 ohne SIM-Lock über den finnischen Netzanbieter DNA erhältlich sein.

Auf einem Event in Helsinki werden die ersten Jolla-Smartphones verkauft, die Anzahl ist jedoch auf 450 Vorbesteller limitiert. Über eine Einladung können sich Vorbesteller für die Veranstaltung anmelden. Finnische Kunden hätten aufgrund der Verbindungen Jollas zu DNA einen leichten Zeitvorteil gegenüber den anderen Vorbestellern, wie das Unternehmen auf Twitter erklärt.Aber auch die restlichen Vorbesteller sollen ihre Geräte zeitnah erhalten, alle bestellten Geräte der ersten und zweiten Vorbestellungsrunde sollen noch dieses Jahr ausgeliefert werden. Die Kunden sollen nach dem zeitlichen Eingang ihrer Bestellung sortiert ihr Smartphone erhalten.Jolla setzt bei seinem ersten Smartphone auf einen Snapdragon-Prozessor von Qualcomm mit zwei Kernen und 1,4 GHz. Das bereits angekündigte 4,5-Zoll-Display wird nur eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln haben. Die Akkukapazität gibt Jolla mit 2.100 mAh bei 3,78 Volt und 7,89 Wh an. Dass der Akku austauschbar sein wird, hatte Jolla schon zuvor mitgeteilt.Neben 1 GByte RAM will Jolla 16 GByte Flash-Speicher integrieren. Zudem werden zwei Kameras eingebaut, hinten eine mit 8 Megapixeln und LED-Blitz, vorn eine mit 2 Megapixeln. Hinzu kommen die von Jolla als “The Other Half” bezeichneten auswechselbaren Cover.

Auf Jollas Smartphone kommt Sailfish OS zum Einsatz, das auf Meego basiert, über einen Linux-Kernel verfügt und laut Jolla komplett frei, also kostenlos und Open Source ist. Apps für Sailfish OS können mit Qt und QML entwickelt werden, es sollen aber auch Android-Apps unter Sailfish OS laufen. Damit könnten Jollas Kunden von Anfang an auf eine große Auswahl an Apps zurückgreifen.Jolla hat für Sailfish OS ein komplett neues User Interface entwickelt, das vor allem auf Gesten zur Bedienung setzt. Sailfish OS soll echtes Multitasking unterstützen und kann mehrere Apps in Form kleiner Widgets anzeigen, über die die Apps dann auch direkt bedient werden können. Der Preis beträgt 400 Euro.Die Panono erinnert mit ihren 36 Kameraobjektiven ein wenig an das Auge von Insekten. Zum Auslösen wird sie einfach in die Luft geworfen und macht dann ein Rundumbild mit allen Kameras gleichzeitig.
Mit der handballgroßen Kamera, die Jonas Pfeil für seine Diplomarbeit gebaut hat, hat die Panono nur noch die 36 Kameras gemein, die in ihrem Inneren sitzen. Die Panono ist mit 11 cm Durchmesser jetzt nur noch etwa halb so groß und wiegt 300 Gramm. Für seine damalige Wurfkamera bekam Pfeil nicht nur sein Diplom, sondern auch noch einen Gründerpreis mit einer Dotierung von 30.000 Euro.

Die Kameras des neuen, kleineren Balls lösen immer noch am oberen Totpunkt eines vertikalen Wurfs gemeinsam aus und machen ein Bild mit insgesamt 72 Megapixeln Auflösung. Die aufgenommenen Fotos werden im Ball gespeichert und können später am Rechner betrachtet werden. Zur Übertragung werden WLAN und Bluetooth verwendet. In den Speicher des Balls passen rund 400 Wurfaufnahmen. Sein Akku wird über USB aufgeladen. Wer will, kann die Bilder auch schon kurz nach der Aufnahme zum Smartphone oder Tablet übertragen und sie mit einer iOS- oder einer Android-App vorab betrachten. Sie kann auch zum Hersteller zum Zusammensetzen geschickt und über dessen Cloud-Lösung weitergegeben werden. Die Betrachtung kann im Webbrowser erfolgen, wobei hier eine Flash- und eine HTML5-Variante zur Wahl stehen. Die Cloud-Lösung sei nur optional, betont der Hersteller.

Die Demoaufnahmen von Panono, die auf der Indiegogo-Website verlinkt sind, stammen noch vom Originalball, so dass eine Beurteilung der künftigen Qualität von Panono nicht möglich ist.Über Indiegogo wird die professionelle Version der Wurfkamera nun angeboten. Für die Serienproduktion von Panono werden 900.000 US-Dollar benötigt. Eine Kamera, die übrigens auch von Hand ausgelöst werden und auf einem Stab montiert werden kann, soll rund 500 US-Dollar kosten. Die Kampagne läuft noch bis zum 4. Januar 2014. Bislang sind rund 20 Prozent des benötigten Geldes zugesagt worden.Die EX-10 ist Casios neues Spitzenmodell im Kompaktkamerabereich. Die 12-Megapixel-Kamera nimmt nicht nur JPEGs, sondern auch Dateien im Rohdatenformat (DNG) auf und deckt mit ihrem Objektiv eine Brennweite von 28 bis 112 mm (KB) bei f1,8 im Weitwinkel- und f/2,5 im Telebereich ab. Interessant ist die Reihenaufnahmefunktion, die zwei Parameter wie zum Beispiel Belichtung und Fokus gleichzeitig variieren kann. Das geschieht beim Auslösen in 9facher Ausfertigung und soll die Chancen erhöhen, dass durch die Parametervariation mindestens ein Foto gemacht wird, das den Vorstellungen des Fotografen entspricht.

Die Lichtempfindlichkeit des Sensors reicht von ISO 80 bis 12.800. Gegen Verwackler wird der Sensor bewegt. Das 3,5 Zoll große Display mit 921.600 Bildpunkten kann so weit nach oben geklappt werden, dass sich die fotografierte Person wie im Spiegel sehen kann. Gedacht ist diese Funktion vornehmlich für Selbstporträts. Per WLAN können die Daten an ein Tablet oder Smartphone weitergegeben werden.Neben Fotos können auch Videos in Full-HD mit 30 Bildern pro Sekunde gedreht werden. Ein Stereomikrofon ist eingebaut. Der Akku der mit 120 x 68 x 49 mm recht kleinen Kamera soll für 450 Aufnahmen ausreichen. Die Kamera wiegt betriebsbereit 455 Gramm.Das Schenker S403 ist ein Haswell-Ultrabook mit austauschbarem Akku, das dank Wartungsklappen sehr nutzerfreundlich ist. Mit einer SSD und einer Hybrid-Festplatte verfügt es über eine gute Ausstattung. Das Gehäusematerial, das spiegelnde 1080p-Display und das Touchpad trüben den Eindruck.
Während nahezu alle Ultrabooks auf dem Markt einen fest verbauten Akku und eine fixe Ausstattung haben, hat Schenker mit dem S403 ein aufrüstbares Gerät im Angebot. Das 14-Zoll-Ultrabook ist umfangreich konfigurierbar und hat abseits einer dedizierten Grafikeinheit nahezu alle Möglichkeiten, die in dieser Leistungsklasse denkbar sind.

Hierzu setzt der Hersteller auf ein Gehäuse aus Kunststoff. Dieses Material ist leichter und ermöglicht einen günstigen Startpreis von 700 Euro für das S403. Allerdings ist der Kunststoff nur wenig verwindungssteif, die Oberfläche lässt sich an nahezu allen Stellen eindrücken – so weit, dass die Festplatte knirscht – und ist daher weniger hochwertig, als die Optik verspricht. Die Verarbeitung hingegen ist sehr gut.Besonders interessant sind der Akku und die Wartungsklappen: Der Akku ist weder verschraubt noch geklebt und kann in abgeschaltetem Zustand leicht entnommen werden. Schenker plant, den Akku künftig auch einzeln zu verkaufen, wann und zu welchem Preis steht allerdings noch nicht fest. Die beiden Wartungsklappen sind mit nur je zwei Schrauben befestigt, beim Öffnen geht die Garantie nicht verloren. Einmal aufgeschraubt sind alle Steckplätze leicht zu erreichen, das Schenker S403 ist daher aufrüstbar und die Kühlung kann alle paar Monate mit wenigen Handgriffen gereinigt werden.

In der uns vorliegenden Version des Schenker S403 sind alle Steckplätze bestückt. Das bestätigt ein Blick auf das Innenleben des Gerätes: Die beiden Speichermodule ermöglichen einen Dualchannel-Betrieb, mit insgesamt 8 GByte Kapazität entspricht der Speicherausbau dem heutigen Standard. Am SATA-6GB/s-Port ist eine Hybrid-Festplatte (SSHD) mit 500 GByte Magnet- und zusätzlichen 8 GByte Flash-Speicher angeschlossen.Das auf der zusätzlichen Mini-PCIe-SSD installierte Windows 8.1 x64 beherrscht Hybrid Information und verwaltet die SSHD (Solid State Hybrid Drive) daher effektiver als Windows 7. Optional kann der Mini-PCIe-Steckplatz mit einem HSPDA- oder LTE-Modul bestückt werden. In diesem Fall kann nur ein Laufwerk eingebaut werden, zudem gilt es zu beachten, dass das LTE-Modul derzeit von Windows 8.1 noch nicht unterstützt wird. Das WLAN-Bluetooth-4.0-Modul (802.11bgn mit 2,4 GHz), das sich aufgrund von zwei Antennen wie bei Ultrabooks üblich mit nur 144 MBit/s mit dem Access Point verbindet, ist gegen einen geringen Aufpreis auch als Dualband-ac-Variante erhältlich.

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Das Lumia 1520 unterstützt Quad-Band-GSM und UMTS auf den Frequenzen 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz. LTE beherrscht das Smartphone auf den Bändern 1, 3, 7, 8, und 20. WLAN funkt das Lumia 1520 nach 802.11a/b/g/n und dem schnellen ac auf den Frequenzen 2,4 und 5,0 GHz. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein NFC-Chip und ein GPS-Modul sind eingebaut.Auf dem Lumia 1520 läuft Windows Phone 8 mit dem Update Lumia Black. Dieses beinhaltet das GDR3-Update von Microsoft sowie zusätzliche neue Funktionen von Nokia.Im Inneren des Smartphones arbeitet erstmals bei einem Windows-Phone-Smartphone ein Quad-Core-Prozessor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) Im Inneren des Smartphones arbeitet erstmals bei einem Windows-Phone-Smartphone ein Quad-Core-Prozessor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das GDR3-Update ermöglicht erst die Existenz eines Windows-Phone-Smartphones mit Quad-Core-Prozessor und 6-Zoll-Display wie dem Lumia 1520 – diese Hardware-Merkmale wurden bisher nämlich nicht unterstützt. Dank der höheren Auflösung können zudem jetzt bis zu drei Spalten mit Kacheln angezeigt werden – der Nutzer hat also mehr Informationen auf einen Blick.

Zu den weiteren für den Nutzer sichtbaren Neuerungen gehört unter anderem, dass jetzt auch laufende Apps beendet werden können. Dies geschieht über die Übersicht der aktuell laufenden Apps.Zu den von Nokia bereitgestellten Neuerungen zählen die Apps Storyteller, Screen Beamer und das bereits erwähnte Nokia Camera. Mit Storyteller werden Fotos und Videos auf einer Landkarte angezeigt und können zu einer chronologischen Bilderreise arrangiert werden. In der Karte mit den Fotos werden dem Nutzer gleichzeitig interessante Orte in der Nähe angezeigt.Die Storyteller-App wird als Betaversion installiert, funktioniert im Grunde aber schon sehr gut. Ein aufgenommenes Foto wird, nachdem wir mit einer Zweifingergeste aus dem Bild herausgezoomt haben, korrekt auf einer Karte platziert. Mit Wischgesten nach links und rechts können wir unsere Fotos durchgehen, die dann ebenfalls auf der Karte angezeigt werden. Auf der Karte werden Informationen wie Restaurants, Hotels oder Sehenswürdigkeiten angezeigt, inklusive Öffnungszeiten und Preisen. Damit Fotos auf der Karte angezeigt werden, muss der Nutzer der Kamera-App die Ortung erlauben.

Seine Bilder kann sich der Nutzer auch in einer weltweiten Übersichtskarte anzeigen lassen. Eine Aufteilung nach Erdteilen ist ebenfalls möglich, hier kann die Karte dann auch mit einer Zweifingergeste herangezoomt werden. Mit Storyteller lassen sich Reisen gut visualisieren. Eine Zeitstrahlanzeige ist ebenfalls vorhanden.Nokia Screen Beamer ist eine Erweiterung der bereits bekannten App Photobeamer. Mit Photobeamer können Nutzer ihre Fotos auf einem PC oder einem Smart TV anzeigen lassen, indem sie einfach einen QR-Code einscannen. Die Fotos werden anschließend über das Internet vom Smartphone auf den Fernseher oder PC übertragen.Verglichen mit dem Lumia 1020 ist das Lumia 1520 deutlich größer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) Verglichen mit dem Lumia 1020 ist das Lumia 1520 deutlich größer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Screen Beamer erweitert dieses Konzept auf alle Bildschirminhalte – beispielsweise den Startbildschirm, den Internetbrowser oder das Office-Programm. Dabei sind zwei Modi möglich: die Übertragung von Screenshots oder die Übertragung eines Live-Bildes.

Screenshots werden, nachdem Screen Beamer ausgeführt wurde, durch kurzes Schütteln des Lumia 1520 übertragen. Um Bildschirminhalte in Echtzeit zu übertragen, muss der Nutzer in der App die Play-Taste drücken. Die Übertragung erfolgt momentan noch mit einer merkbaren Zeitverzögerung, bricht aber nicht ab. Möglicherweise kann Nokia hier künftig noch nachbessern. Beim Photo Beamer ist die Latenz beim Durchblättern der Bilder auf dem Smartphone und den “projizierten” Bildern deutlich niedriger.Besonders der Echtzeit-Modus des Screen Beamers eignet sich gut dazu, unkompliziert einer größeren Gruppe Bildschirmpräsentationen oder Ähnliches zu zeigen.Nokia installiert einige Apps vor – beispielsweise die HRS-App und die Cewe-App. Erfreulicherweise kann der Nutzer diese Apps, so er sie denn nicht benötigt, einfach deinstallieren – bei Samsung und anderen Herstellern geht das oft nicht. Nützlich ist die vorinstallierte Version von Microsoft Office, mit der der Nutzer Textdateien und Tabellenkalkulationen erstellen und bearbeiten kann.

Im Unterschied zu anderen Herstellern mit großformatigen Smartphones wie Samsung oder Huawei ist es beim Lumia 1520 nicht möglich, das Gerät auf einhändige Bedienung zu optimieren. Da das Display 6 Zoll groß ist, ist die Bedienung mit einer Hand höchstens noch eingeschränkt möglich. So kann die Tastatur nicht in der rechten oder linken unteren Ecke angezeigt werden, wo sie mit einer Hand gut bedienbar wäre.Das Lumia 1520 reagiert wie die meisten Windows-Phone-Smartphones schnell und läuft auch bei mehreren offenen Apps flüssig in den Menüs. Der schnellere Prozessor macht sich besonders beim Starten von Apps bemerkbar: Beim Lumia 1520 starten Programme etwas flinker als beim Lumia 1020 mit seinem auf 1,5 GHz getakteten Dual-Core-Prozessor. Der Zeitunterschied macht sich besonders bei komplexeren Apps bemerkbar.So starten Spiele auf dem Lumia 1520 schneller als auf dem Lumia 1020, auch Nokia Camera ist auf dem neuen Gerät eher bereit. Rechenintensive Programme wie das Rennspiel Asphalt 8 laufen zudem auf dem Lumia 1520 absolut flüssig und ohne Ruckler. Auch der Browser zeigt Internetseiten ohne Stocken an.

Der Unterschied zwischen Lumia 1020 und 1520 macht sich auch in der Benchmark-Leistung bemerkbar. Im Antutu-Benchmark erreicht das Lumia 1520 24.960 Punkte, das Lumia 1020 mit 10.860 Zählern weniger als halb so viel.Im GFX-Grafik-Benchmark erreicht das Lumia 1520 beim T-Rex-Test im Onscreen-Modus einen Wert von 24 fps – ein sehr guter Wert, der dem des Sony Xperia Z1 entspricht. Im Egypt-Test (Onscreen) schafft das 1520 46 fps, was nur knapp unter dem neuen Nexus 5 liegt.Der nicht wechselbare Akku des Lumia 1520 hat eine Nennladung von 3.400 mAh. Nokia gibt die Standby-Zeit des Smartphones mit maximal 32 Tagen an, die Sprechzeit soll im GSM-Modus maximal 27,4 Stunden betragen. Im UMTS-Betrieb reduziert sie sich auf 25 Stunden.Das Lumia 1520 kann drahtlos geladen werden, Nokia setzt wie beim Lumia 1020 auch beim neuen Smartphone auf den Qi-Standard – entsprechende Ladestationen können also weiter verwendet werden. Anders als beim Lumia 1020 muss der Nutzer jetzt aber nicht extra eine separate Hülle aufstecken, um die kabellose Ladefunktion verwenden zu können. Die notwendigen Bauteile sind bereits in das Gehäuse eingebaut.

Mit dem Lumia 1520 ist Nokia der Einstieg in den Markt für Smartphones mit großem Display gelungen. Das Smartphone überzeugt mit seiner Bildschirmqualität, der verbauten Hardware und der Verarbeitungsqualität. Bei der Pureview-Kamera mit 20 Megapixeln geht Nokia einen Kompromiss zwischen Bildqualität und Größe ein: Die Fotos sind nicht ganz so detailreich wie beim Lumia 1020, dafür steht die Kamera auf der Rückseite nicht so stark hervor.Das Lumia 1520 liegt trotz seiner Größe gut in der Hand, was durch die abgeflachten Ränder des Gehäuses unterstützt wird. Nutzer mit kleinen Händen dürften das Smartphone dennoch schwer bedienen können – auch weil Nokia keine Möglichkeit bietet, speziell auf einhändige Verwendung ausgerichtete Bedienungshilfen einzustellen. Wer sich ein Smartphone in dieser Größe anschaffen will, muss allerdings damit rechnen, das Gerät nicht wie ein 4-Zoll-Smartphone mit einer Hand bedienen zu können.Windows Phone 8 läuft gewohnt flüssig, dank des Snapdragon-800-Prozessors wirkt das Lumia 1520 insgesamt noch etwas schneller. Wartezeiten beim App-Start werden merkbar reduziert, auch rechenintensive Apps laufen ruckelfrei. Das Black-Update bringt nicht nur neue hilfreiche Apps von Nokia, sondern auch systemweite Verbesserungen, die bei anderen mobilen Betriebssystemen schon länger zum Standard gehören.

Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein großes Smartphone anzuschaffen und zudem gute Fotos machen will, sollte sich das Lumia 1520 anschauen – vorausgesetzt, er hat keine Berührungsängste mit Windows Phone 8. Allerdings muss er bereit sein, für Pureview-Kamera und das drahtlose Laden mehr auszugeben als für Konkurrenzgeräte mit ansonsten vergleichbarer Hardware: Mit einem Preis von aktuell 770 Euro ist das Lumia 1520 noch deutlich teurer als die großformatigen Topmodelle von Samsung oder Sony.Asus will mit 1,5 Monaten Verspätung in Kürze das Padfone Infinity A86 alias New Padfone verkaufen. Im Zuge dessen hat sich der Preis für das Vorgängermodell weiter verringert. Das Padfone 2 gibt es bei Base nun schon für 350 Euro und damit 150 Euro günstiger als vor knapp zwei Monaten.
Für heute hat Asus per Pressemitteilung versprochen, dass das Padfone Infinity A86 alias New Padfone verfügbar ist. Allerdings hat noch kein Onlinehändler das neue Modell im Sortiment. Wann genau mit der Auslieferung begonnen wird, ist nicht bekannt. Es ist das erste Padfone-Modell, das Asus auch einzeln ohne Tablet-Station verkauft. Einzeln kostet das Modell mit 16 GByte Flash-Speicher 550 Euro. Im Paket mit der 10 Zoll großen Tablet-Station kostet das neue Padfone 800 Euro.

Bisher ist nicht bekannt, ob die Tablet-Station auch einzeln angeboten wird. Eigentlich sollte der Verkauf des neuen Padfones bereits Ende Oktober 2013 beginnen. Warum das Gerät nun erst 1,5 Monate später auf den Markt kommen wird, ist nicht bekannt.Wer sich für das Padfone-Konzept mit Tablet-Station interessiert, nicht das neue Modell benötigt und nicht den hohen Preis von 800 Euro zahlen will, bekommt das Vorgängermodell bei der E-Plus-Marke Base derzeit deutlich unter dem bisherigen Listenpreis. Bereits vor zwei Monaten wurde der Preis des Padfone 2 bei Base auf 500 Euro gesenkt. Aktuell verlangt Base für das Padfone 2 mit 32 GByte Flash-Speicher jeweils noch 350 Euro. Das Gerät gibt es wahlweise in Schwarz oder Weiß, Versandkosten fallen nicht an. Im übrigen Handel wird das Padfone 2 weiterhin für einen deutlich höheren Preis angeboten. Das schwarze Modell kostet mit um die 700 Euro fast doppelt so viel wie bei Base, das weiße Modell um die 600 Euro.Das Padfone Infinity A86 hat Qualcomms Quad-Core-Prozessor Snapdragon 800 mit einer Taktrate von 2,2 GHz. Das Smartphone hat im Unterschied zum Padfone 2 nun im Unibody-Gehäuse einen Steckplatz für Micro-SIM-Karten. Dabei werden Micro-SD-Karten mit bis zu 64 GByte unterstützt. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß.

Asus wird das Padfone Infinity A86 mit Android 4.2.2 alias Jelly Bean auf den Markt bringen. Bisher gibt es von Asus keine Aussagen dazu, ob oder wann deutsche Käufer ein Update auf Android 4.3 oder auf Android 4.4 alias Kitkat erhalten.Das neue Padfone hat einen kratzresistenten 5-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Hinten steht eine 13-Megapixel-Kamera mit einer Anfangsblende von f/2.0 zur Verfügung und vorne gibt es für Videotelefonate eine 2-Megapixel-Kamera. Das LTE-Gerät unterstützt Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n samt 802.11ac sowie Bluetooth 4.0 und NFC.Die Akkulaufzeiten des Vormodells sollen auch für den Nachfolger gelten. Mit einer Akkuladung soll Surfen im Internet 6,5 Stunden, das Schauen von Videos bis zu 9 Stunden möglich sein. Die Sprechzeit im UMTS-Netz bleibt bei 19 Stunden und im Bereitschaftsmodus wird eine Laufzeit von 17 Tagen angegeben. Das neue Modell misst 143,5 x 72,8 x 8,9 mm und wiegt 145 Gramm.Wer das Smartphone mit Tabletdock kauft, kann das Smartphone dort hineinschieben und hat dann ein Tablet mit allen Daten, die sich auf dem Smartphone befinden. Das Tablet hat eine Bildschirmdiagonale von 10,1 Zoll und eine Auflösung von 1.920 x 1.0.80 Pixeln. Im Tabletdock steckt auch ein Akku, mit dem auch der Smartphone-Akku geladen werden kann.

Das japanische Unternehmen Whill hat einen elektrischen Rollstuhl mit schickem Design und neuartigem Bedienungskonzept entwickelt. Er soll Anfang kommenden Jahres in den USA ausgeliefert werden. Ein Preis steht aber noch nicht fest.
Type-A ist ein futuristischer Rollstuhl, den das japanische Unternehmen Whill entwickelt hat. Er soll in Kürze vorbestellbar sein und Anfang kommenden Jahres ausgeliefert werden. Der Rollstuhl ist relativ klein – 60 cm breit und knapp 83 cm lang. Angetrieben wird er von einem Elektromotor, der eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 10 km/h ermöglicht. Die Reichweite beträgt 24 km. Dann muss der Type-A an die Steckdose. Den Akku zu laden, dauert etwa 5 Stunden.Das Besondere an dem Type-A sind das schicke Design sowie das Bedienungskonzept: Gesteuert wird der Rollstuhl über zwei Ausleger, die seitlich in einem Winkel von etwa 45 Grad nach vorne ragen. Mit einem dieser Ausleger kann der Type-A wie mit einem Joystick gesteuert werden.

Der Rollstuhlfahrer kann aber auch die sogenannte “Lean-In”-Steuerung nutzen. Dabei wird ein Verbindungsstück zwischen die beiden Ausleger eingesetzt. Der Fahrer lehnt sich mit seinem Oberkörper nach vorne oder hinten, um den Rollstuhl in Bewegung zu setzen oder zu bremsen. Durch diese aktive Haltung solle beim Fahrer “das Gefühl, ein Auto, ein Motorrad oder ein Skateboard zu fahren”, entstehen, erklärte Atsushi Mizushima, Leiter der Abteilung für Geschäftsentwicklung, dem US-Blog Techcrunch.Sie hätten bei der Entwicklung des Type-A 150 Rollstuhlfahrer aus den USA befragt. Die hätten ihnen gesagt, der Rollstuhl solle stabil und flink sein. Er solle aber vor allem nicht die negativen Konnotationen haben, die normalerweise mit einem Rollstuhl verbunden sind.Neben dem Aussehen hat sich Whill auch der Beweglichkeit angenommen: Der Rollstuhl hat spezielle Vorderräder, die auch seitlich rollen können. Dadurch bekommt der Type-A einen sehr engen Wendekreis: Er kann praktisch um die eigene Achse rotieren. Außerdem sollen diese Räder dem Rollstuhl gerade auf unebenem Grund mehr Stabilität verleihen. Sie sollen Unebenheiten und Bordsteinkanten mit einer Höhe von 7,5 cm überwinden.

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Ein E-Taxi eigens für die Bedingungen in den Tropen haben Wissenschaftler aus München und Singapur entwickelt. Es hat eine besondere Klimaanlage und ein System für das Akkuladen in der Kaffeepause.
In den tropischen Gebieten entwickeln sich immer mehr Metropolen, vorne mit dabei ist der südostasiatische Stadtstaat Singapur. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben zusammen mit Kollegen der Nanyang Technological University (NTU) in Singapur das Elektrotaxi Eva entwickelt, das genau auf die Bedingungen in den Tropen zugeschnitten ist. Die TUM hat einen Standort in Singapur. Dazu gehört in erster Linie, dass das Auto eine entsprechend gut ausgelegte Klimaanlage hat. Andererseits darf sie nicht übermäßig Leistung aufnehmen, um den Akku nicht zu sehr zu belasten und die Reichweite einzuschränken. Die Forscher haben deshalb eine energiesparende Klimaanlage entwickelt.

Sie kühlt nicht die gesamte Fahrgastzelle, sondern jeden Insassen einzeln: Die Sitze haben eine Belüftung, ein weiteres Kühlsystem gibt es im Bereich des Kopfes. Gesteuert wird die Kühlung über das Smartphone. Das soll “dem Fahrgast bei minimalem Energieverbrauch einen hohen Komfort bieten”, schreiben die Münchener.Früher oder später muss ein Elektroauto trotzdem seinen Akku laden, einen Lithium-Polymer-Akku mit 216 Zellen. Dafür gibt es ein spezielles Schnellladesystem, das den Stromspeicher in 15 Minuten wieder auflädt – also in einer Imbiss- oder Kaffeepause. Mit einer Akkuladung kommt das E-Taxi ungefähr 200 Kilometer weit. Das entspricht etwa der Fahrleistung von einem halben Tag: “Im typischen Zweischichttbetrieb fährt ein Taxi pro Tag über 500 km”, sagt Forschungsleiter Daniel Gleyzes.Eva ist 4,3 m lang, 1,8 m breit und 1,7 hoch. In dem Auto finden vier Insassen Platz. Als Antrieb dient ein Elektromotor mit einer Maximalleistung von 60 kW, der das Taxi in 10 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 111 km/h.

Um Verkehrsaufkommen und Luftverschmutzung in Städten wie Singapur im Zaum zu halten, sind Elektrotaxis ein wichtiger Faktor. “Während Taxis weniger als drei Prozent der Fahrzeuge in Singapur ausmachen, legen sie 15 Prozent der gefahrenen Strecken zurück”, sagt Gleyzes.Eva wird auf der Tokyo Motor Show vorgestellt, die am morgigen Freitag in der japanischen Hauptstadt eröffnet wird. 2011 hatten die Münchener auf der IAA das Elektroauto Mute vorgestellt. Während Eva als robustes Fahrzeug für professionellen Einsatz gedacht ist, war Mute als Prototyp eines günstigen, massentauglichen Elektroautos für Privatkunden konzipiert.Nokia bringt mit dem Lumia 1520 sein erstes Quad-Core-Smartphone mit 6-Zoll-Display und Pureview-Kamera in den Handel. Das Riesen-Smartphone überzeugt mit einer Reihe interessanter Funktionen und guter Verarbeitung, ist aber nicht gerade günstig.
Mit dem Lumia 1520 hat der finnische Hersteller Nokia sein erstes Windows-Phone-Smartphone mit 6 Zoll großem Display und Quad-Core-Prozessor vorgestellt. Präsentiert wurde das Gerät zusammen mit der preiswerteren Version Lumia 1320 und dem Tablet Lumia 2520 im Oktober 2013 in Abu Dhabi.

Neben dem großen Display und dem bisher schnellsten Prozessor eines Lumia-Smartphones hat das Lumia 1520 eine Pureview-Kamera. Diese macht dank Pixel-Oversampling Bilder mit besserer Qualität als andere Smartphone-Kameras und ermöglicht zudem einen verbesserten Digitalzoom. Wie sich die bessere Hardware, aber auch die Größe des Smartphones in der Praxis auswirken, hat Golem.de überprüft.Das 6 Zoll große IPS-LC-Display hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, was eine Pixeldichte von 367 ppi ergibt. Es wird durch Gorilla Glass 2 von Corning vor Kratzern geschützt. Fingerabdrücke und Schmutz lassen sich leicht abwischen.Dank der hohen Auflösung werden Bildschirminhalte scharf dargestellt. Auch bei kleiner Schrift können wir mit bloßem Auge keine einzelnen Pixel erkennen, ein Treppeneffekt tritt nicht auf.Da Nokia beim Lumia 1520 ein LCD-Panel verbaut hat, wirken die Farben verglichen mit denen des Lumia 1020 mit OLED-Bildschirm weniger intensiv. Insgesamt ist die Farbdarstellung natürlicher und realistischer. Der Kontrast ist etwas schwächer als beim Lumia 1020, aber auch wirklichkeitsnäher. Zudem hat das Display des Lumia 1520 nicht den leichten Gelbstich des Lumia 1020, sondern wirkt neutral.

Dank spezieller Algorithmen sind Bildschirminhalte auch bei hellem Umgebungslicht gut ablesbar: Eine Option im Einstellungsmenü optimiert das Display entsprechend. Der Helligkeitssensor und der Lagesensor reagieren ohne nennenswerte Verzögerung.Nokia verbaut im Lumia 1520 eine Pureview-Kamera mit 20 Megapixeln und Carl-Zeiss-Linsen. Wie beim Lumia 1020 wird auch beim 1520 nicht die volle Fläche des Sensors verwendet: Bilder erreichen im 4:3-Format eine maximale Auflösung von 19 Megapixeln, im 16:9-Format maximal 16 Megapixel. Gleichzeitig mit den großen Bilddateien kann das Lumia 1520 auch eine komprimierte 5-Megapixel-Version des aufgenommenen Fotos speichern, deren Qualität jedoch sichtbar schlechter als die des hochauflösenden Bildes ist. Das hochauflösende Foto kann zudem statt als JPG auch im DNG-Format gespeichert werden.

Der Bildsensor ist mit 1/2,5 Zoll kleiner als beim Lumia 1020, dessen Sensor mit 41 Megapixeln allerdings auch mehr als doppelt so viele Pixel anzeigt. Die Kamera steht beim Lumia 1520 nicht mehr so stark hervor wie beim Lumia 1020 – sie ragt wie bei anderen Smartphones nur leicht aus dem Gehäuse. Nokia verzichtet beim Lumia 1520 auf einen Xenon-Blitz, stattdessen gibt es zwei LED-Fotoleuchten.Die Qualität der mit dem Lumia 1520 aufgenommenen Fotos ist sehr gut. Der Kontrast ist angenehm, Farben werden natürlich wiedergegeben. Den direkten Vergleich mit dem Lumia 1020 kann das Lumia 1520 allerdings nicht gewinnen: Es zeigt etwas weniger Details, zudem ist die Schärfe etwas geringer. Aufnahmen in schlechten Lichtverhältnissen rauschen beim Lumia 1520 etwas mehr. Hier zeigt sich, wie sich die geringere Sensorgröße auf die Bildqualität auswirkt.Das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau: Verglichen mit anderen Smartphonekameras macht die Kamera des Lumia 1520 Aufnahmen von merkbar besserer Qualität. Bei Sonys Xperia Z1 mit seiner 20,7-Megapixel-Kamera beispielsweise werden Details viel undeutlicher abgelichtet, der Gesamteindruck der Bilder ist beim Lumia ausgewogener.

Bei Außenaufnahmen bei bewölktem Himmel liegt der automatische Weißabgleich des Lumia 1520 allerdings nicht immer richtig: Die Bilder haben manchmal einen Rotstich – das Lumia 1020 kann das etwas besser. Bei Innenaufnahmen ohne Blitz wählen beide Nokia-Geräte meist die richtige Einstellung.Auch mit dem Lumia 1520 können Nutzer dank der Pureview-Technik einen nahezu verlustfreien Digitalzoom verwenden. Die digital herangezoomten Fotos und Videos des 1520 sehen deutlich besser aus als die von anderen Smartphones auf dem Markt – ähnlich gut wie die des Lumia 1020. Dort hat der Nutzer dank der höheren Pixelzahl allerdings einen größeren Zoom-Bereich. Der optische Bildstabilisator hält den vergrößerten Bildausschnitt ruhig, was besonders bei Videos hilfreich ist.Außenaufnahmen haben beim Lumia 1520 bei automatischem Weißabgleich manchmal einen Farbstich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) Außenaufnahmen haben beim Lumia 1520 bei automatischem Weißabgleich manchmal einen Farbstich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Zudem hat der Nutzer bei Nokias Pureview-Smartphones die Möglichkeit, den Bildausschnitt im Nachhinein zu verändern und abzuspeichern. Dabei geht das ursprüngliche Bild nicht verloren, die Änderung kann jederzeit rückgängig gemacht werden. Die bei der Aufnahme herangezoomten Bilder werden im Speicher des Smartphones in originaler, ungezoomter Größe gespeichert.

Die mit dem Start des Lumia 1520 runderneuerte Kamera-App Nokia Camera beinhaltet jetzt sowohl die Funktionen der Vorgänger-App Nokia Pro Camera, also beispielsweise die nachträgliche Bildausschnitt-Änderung, als auch die Bildreihenfunktionen von Nokia Smart Cam. Nokia Camera ermöglicht es dem Nutzer, schnell von automatisierten Einstellungen auf manuelle zu wechseln. Dazu muss lediglich die Auslöserschaltfläche auf dem Display nach links beziehungsweise nach oben geschoben werden. Dann öffnen sich transparente Einstellungsmenüs, die wie Drehregler eine Anpassung von Weißabgleich, Iso-Zahl, Belichtungszeit und weiteres ermöglichen.Die aufgenommenen Fotos können zusätzlich mit dem vorinstallierten Foto-Editor bearbeitet werden, der jedoch nicht viel Auswahl an Effekten und Bearbeitungsmöglichkeiten bietet. Mit der kostenlosen App Nokia Creative Studio können allerdings auch tiefgreifende Fotomanipulationen vorgenommen werden, wie beispielsweise eine nachträgliche Hintergrundunschärfe, Farbkorrekturen und verschiedene Filter. Den Umfang von Googles neuem Foto-Editor von Android 4.4 erreicht Nokias Software jedoch nicht.

Mit anderen kostenlosen Nokia-Apps können auch Panoramen oder Fotos, deren Schärfepunkt nachträglich gesetzt wird (Nokia Refocus), aufgenommen werden. Praktisch wäre es, wenn diese unterschiedlichen Funktionen in einer einzigen App vorliegen würden.Wie das anderer Lumia-Modelle ist das Gehäuse des Lumia 1520 aus Polycarbonat. Die Oberfläche ist seidig-matt, die Ecken und die Ränder sind abgerundet. Beim Lumia 1020 waren der obere und untere Rand noch flach, die Ecken daher nicht so rund wie beim neuen Modell. Die Verarbeitung ist wie von Nokia gewohnt sehr gut, das Smartphone knarzt nicht und ist verwindungssteif. Das Lumia 1520 wird auf der Rückseite zum Rand hin flacher. Deshalb und wegen der abgerundeten Kanten liegt das Gerät trotz seiner Größe überraschend gut in der Hand. Einschaltknopf, Kameraauslöser und Lautstärkewippe sind im rechten Rand eingebaut. Der Einschaltknopf und die Lautstärketasten sind mit dem Daumen gut erreichbar, der Kameraauslöser wird eher im Querformat verwendet. Die Einschübe für die SIM- und die Micro-SD-Karte befinden sich im linken Rand. Nokia setzt bei seinem neuen Lumia-Modell auf die besonders kleinen Nano-SIM-Karten.

Das Lumia 1520 hat einen einzelnen Lautsprecher auf der Rückseite, der in unserem Test am besten klingt, wenn der Nutzer direkt darauf schaut. Dann sind die Höhen ausgeglichen, der Bass zwar unauffällig, aber wahrnehmbar. Die Lautstärke ist ausreichend hoch. Wird der Schall von der Hand oder einer Oberfläche reflektiert, wird der Ton zwar lauter, die Höhen werden jedoch unangenehm schrill. Schaut der Nutzer von vorne auf das Smartphone, ohne den Schall mit der Hand zu reflektieren, sind die Bässe kaum noch zu hören.Das Smartphone misst 163 x 85,4 x 9,1 mm, an der Kamera ist das Smartphone 10,7 mm dick. Samsungs Galaxy Note 3 mit 5,7 Zoll großem Display misst im Vergleich 151,2 x 79,2 x 8,3 mm. Das Gehäuse des Lumia 1020 mit 4,5-Zoll-Bildschirm ist 130,4 x 71,4 x 10,4 mm groß. Hier ragte die Kamera noch deutlicher aus dem Gehäuse heraus, die Dicke beträgt dort 14,4 mm.Im Inneren des Lumia 1520 arbeitet mit dem Snapdragon 800 von Qualcomm erstmals ein Quad-Core-Prozessor in einem Windows-Phone-Smartphone. Der SoC ist mit 2,2 GHz getaktet. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß, die Größe des eingebauten Flash-Speichers beträgt 32 GByte. Anders als beim Lumia 1020 hat Nokia dem neuen Modell einen Steckplatz für Micro-SD-Karten bis 64 GByte spendiert.

Akku DELl F310J

Auch im Lumia-520-Nachfolger steckt Qualcomms Dual-Core-Prozessor Snapdragon S4, der mit einer Taktrate von 1 GHz läuft. Der Flash-Speicher mit 8 GByte blieb unverändert und es gibt wieder einen Steckplatz für Micro-SD-Karten mit bis zu 64 GByte. Das Smartphone unterstützt die UMTS-Frequenzen 900 und 2.100 MHz sowie HSDPA mit bis zu 21 MBit/s. Ferner gibt es Quad-Band-GSM, Single-Band-WLAN nach 802.11 b/g/n sowie Bluetooth 4.0. Im Gerät stecken ein GPS-Empfänger und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, NFC wird nicht unterstützt. Das Smartphone kommt mit Windows Phone 8 samt dem Update Lumia Black.Das Gehäuse des Lumia 525 entspricht dem Vorgängermodell und misst bei einem Gewicht von 125 Gramm 119,9 x 64 x 9,9 mm. Die Hüllen können vom Käufer ausgetauscht werden. Die Akkulaufzeiten des neuen Modells unterscheiden sich geringfügig. So soll das neue Modell mit einer Akkuladung nun eine etwas längere Sprechzeit von 10,5 Stunden im UMTS-Betrieb schaffen, im GSM-Betrieb sind es knapp 17 Stunden. Im Bereitschaftsmodus verkürzt sich die maximale Einsatzzeit von 15 auf 14 Tage. Der Akku hat unverändert eine Kapazität von 1.430 mAh.

Nokia hat noch keine Angaben dazu gemacht, ob oder wann das Lumia 525 in Europa auf den Markt kommt. Vorerst wurde es nur für die Verkaufsregionen Afrika, Naher Osten sowie Asien-Pazifik angekündigt. Das Vorgängermodell erschien zum Preis von 180 Euro und hat damit bereits zur Markteinführung den festgelegten Listenpreis von 200 Euro unterschritten.Eine US-Wissenschaftlerin hat eine Technik entwickelt, um Akkus und andere elektronische Bauteile mit einem 3D-Drucker aufzubauen. Die Technik soll in wenigen Jahren kommerziell verfügbar sein. Auch eine Variante des 3D-Druckers hält die Entwicklerin für denkbar. Per 3D-Druck lässt sich alles Mögliche herstellen – selbst das Schnitzel für das Mittagessen könnte künftig aus dem 3D-Drucker kommen. Warum nicht auch elektronische Bauteile, hat sich Jennifer Lewis gefragt.Die Materialwissenschaftlerin von der Harvard-Universität habe Druckmaterialien entwickelt, mit denen sie die Akkus aufbaue, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin Technology Review. Funktionale Tinten nennt Lewis sie. Darin sind Nanopartikel gelöst, aus denen Komponenten wie Anoden, Kathoden, Drähte oder Antennen aufgebaut werden.

Um diese Tinte aufbringen zu können, bedarf es bestimmter Druckvorrichtungen, die Lewis gebaut hat: Die Tinte ist unter normalen Bedingungen relativ fest. Erst unter Druck wird sie flüssig. Die Forscherin hat deshalb einen Extruder gebaut, aus dem die Tinte mit hohem Druck gepresst wird. Wird der 3D-Drucker mit mehreren Druckdüsen ausgestattet, kann der Druckvorgang beschleunigt werden.Für die Anode etwa werden Lithium-Titanoxid-Nanopartikel in Wasser und Ethylenglykol gelöst. Die Druckdüsen sind Spritzen, deren Nadeln einen Durchmesser von einem Mikrometer haben. Zum Drucken verwendet Lewis einen Industrie-3D-Drucker, an den sie den Hochdruckextruder montiert hat.Mit dieser Drucktechnik lassen sich Strukturen im Bereich von 100 Nanometern platzieren. Der gesamte Akku misst gerade mal einen Quadratmillimeter. Die Leistungsfähigkeit entspricht der von herkömmlich gefertigten Akkus. Die Akkus und die verwendeten Materialien selbst seien nichts Besonderes, sagte Lewis. Das Revolutionäre sei die Art und Weise, wie sie hergestellt würden.

Lewis und ihre Kollegen haben bereits acht Patente für ihre Spezialtinten erhalten. Diese soll in den kommenden Jahren kommerziell verfügbar sein – zunächst für Unternehmen. Es sei aber auch denkbar, zu einem späteren Zeitpunkt einen 3D-Drucker mit dieser Technik für Privatkunden auf den Markt zu bringen.1.843 GFlops: Eine schnellere Spielekonsole als die Playstation 4 gibt es bislang nicht. Im Test offenbart die Spielekiste von Sony, wie sehr sie auf Überflüssiges verzichtet – und wie stark sie sich der PC-Plattform angenähert hat.
Es könnte sein, dass ein vermeintlich nebensächliches Detail wie die Kamera einen entscheidenden Unterschied macht. Nämlich den, ob Sony oder Microsoft den besseren Start in die Next-Generation-Konsolen-Zukunft schafft. Mit seiner Playstation 4 unterbietet Sony auch durch den Verzicht auf das Aufnahmegerät den Preis der Xbox One um immerhin 100 Euro. Aber das Thema Kamera steht für mehr. Die Xbox One ist auch wegen Kinect das komplexere System, das von der Videotelefonie über die Sprach- und Bewegungssteuerung viele neue Möglichkeiten bietet. Nur: Will das der typische Spieler überhaupt? Oder pfeift der auf derlei Schnickschack und vergnügt sich auf klassisch-bewährte Art und Weise per Controller mit seinen Games?

Wer sich mit beiden Konsolen intensiv beschäftigt, der merkt rasch, dass die Playstation 4 zwar weniger Funktionen hat, aber das ganze System schlanker und schneller ist, die Reaktionszeiten etwa im Menü kürzer sind. Der Fokus liegt darauf, möglichst schnell ins Spiel zu gelangen.Dabei ähnelt die technische Basis durchaus der Xbox One. Bei beiden Systemen kommt ein System-on-a-Chip (SoC) zum Einsatz, der Großteil der Hardware stammt auch bei der Playstation 4 von AMD. Eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Konsolen ist die Fertigung des SoCs: Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) produziert auch die Chips der Playstation 4 im 28-Nanometer-HP-Prozess. Mit einer Fläche von 348 qmm ist das SoC etwas kleiner als das der Xbox One, dennoch sind mehr Recheneinheiten vorhanden.Sony verbaut 18 Compute Units (CU), die Xbox bietet lediglich 12. Außerdem kommen 32 statt 16 Raster-Endstufen (ROP) zum Einsatz. Physisch sind 20 CUs im Die vorhanden – dies erhöht die Chipausbeute, wenn eine oder zwei CUs defekt sind. Was die Playstation 4 nicht hat, ist der ESRAM der Konkurrenzkonsole – diesen Nachteil macht die PS4 aber anderweitig mehr als wett.

Die GCN-Architektur (Graphics Core Next) der Playstation-4-Grafikeinheit entspricht der der aktuellen Radeon-Grafikkarten wie der R9 290X. Die 1.152 Shader-Einheiten der GPU takten mit 800 MHz und liefern eine theoretische Rechenleistung von 1.843 GFlops – mehr als jede andere Konsole und etwa auf dem Niveau einer Radeon HD 7850. Abgesehen von Battlefield 4 (900p) laufen alle bisher erschienenen Spiele auf der Playstation 4 in 1080p. Zum Vergleich: Die Playstation 3 berechnet Call of Duty Blackops 2 in 880 x 720 Pixeln.Unterstützt wird die Grafikeinheit von zwei CPU-Modulen mit Jaguar-Architektur, drei dedizierte Tensilica-DSPs im SoC liefern Trueaudio. Die acht Jaguar-Kerne takten mit 1,6 GHz und teilen sich das 256 Bit breite Speicherinterface mit der GPU, alle Daten sind dank Huma in Hardware kohärent. CPU und GPU greifen gemeinsam auf die 8 GByte GDDR5-Speicher zu, die Datentransferrate liegt bei 176 GByte pro Sekunde. Der geteilte, schnelle Speicher erleichtert die Programmierung der Konsole.Zudem bietet die Playstation 4 noch 256 MByte DDR3-RAM, dieser dient offenbar als temporärer Speicherort für aufgezeichnete Videos sowie für die Schnellinstallation von Spielen, denn die verbaute Festplatte ruht hierbei zumeist. Ein dedizierter ARM-Prozessor kümmert sich weiterhin um Hintergrundaufgaben im Standby-Betrieb.

Sony legt der Playstation 4 ein Kaltgeräte-, ein HDMI- und ein Micro-USB-Kabel bei. Das weitere Zubehör beschränkt sich auf einen Dualshock-4-Controller und einen Mono-Gehörganghörer (einen Solo-In-Ear-Monitor also) mit integriertem Mikrofon. Das Netzteil ist in die Playstation 4 integriert und arbeitet im Bereich von 100 bis 240 Volt, also in praktisch jedem Stromnetz dieser Welt. Zudem ist die Konsole laut Sony zumindest für Spiele regionalcodefrei. Für Blu-ray und DVD gelten die üblichen Beschränkungen. Die Konsole kann vertikal oder horizontal aufgestellt werden und ist deutlich kompakter als die Xbox One und das Slim-Modell der Playstation 3.Links an der Front sitzt das Slot-in-Laufwerk, das 2D-Blu-rays und DVDs liest – aber keine Audio-CDs, MP3-Scheiben oder PS3-Spiele. In der Mitte verbaut Sony den Power-Button und die Auswurftaste des Laufwerks als Touchsensoren, daneben befinden sich die beiden USB-3.0-Anschlüsse. Diese erkennen weder unsere Cherry- noch unsere Apple-Tastatur – schade! Die Rückseite zieren eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle, ein optischer Audioausgang und ein HDMI-Ausgang. Hinzu kommt ein proprietärer Anschluss für die Playstation-Kamera, die separat für rund 70 Euro erhältlich ist.

Sony verbaut als Massenspeicher eine 500-GByte-Festplatte mit 5.400 Umdrehungen pro Minute, die per SATA mit 3-GBit/s-Schnittstelle angeschlossen ist. In unserer Konsole befindet sich eine Samsung ST500LM012, in anderen Geräten stecken beispielsweise auch Modelle von HGST (Hitachi Global Storage Technologies, Western Digital). Die Klavierlackverschalung der Playstation ist abnehmbar, die Festplatte nur mit einer Schraube arretiert.Sony gestattet den Austausch des Datenspeichers, der neue muss mindestens 160 GByte groß und höchstens 9,5 mm hoch sein. Das FreeBSD-Betriebssystem belegt knapp 100 GByte, externe Festplatten oder USB-Sticks zur Erweiterung der Speicherkapazität werden nicht unterstützt.Direkt nach dem Einschalten startet die Playstation 4 zügig mit der Einrichtung, ein blaues Licht zeigt an, dass das Gerät arbeitet. In normalen Betrieb leuchtet die LED-Leiste weiß. Der Controller wird per Micro-USB-Kabel mit der Konsole verbunden, der Akku ist fest integriert. Nach der Sprachwahl muss die Playstation 4 mit dem Internet verbunden werden, entweder per Ethernet oder per WLAN. Letzteres funkt nach 802.11b/g-n-Standard ausschließlich im Bereich von 2,4 GHz. Auch das ist schade.

Nach der Wahl von Zeitzone und Datum geht es weiter mit den Energieoptionen. Die Standardeinstellungen sehen vor, dass sich die Playstation 4 nach vier Stunden Medienwiedergabe abschaltet und nach 20 Minuten in Spielen, sofern nichts eingegeben wird. Alternativ wechselt die Konsole in den Bereitschaftsmodus und leuchtet orange. Hier darf sie sich je nach Einstellung mit dem Internet verbinden, aktiviert die USB-Ports (um den Controller aufzuladen) und ermöglicht Wake-on-LAN. Das Gamepad schaltet sich nach einer bestimmten Zeitspanne ab und weckt die Konsole per Tastendruck auf, beides klappt sehr gut. Wake on LAN funktionierte hingegen bei unserem Test nur mit der Playstation App. Ein Versuch über ein Magic Packet anderer Anwendungen die Konsole aufzuwecken misslang sowohl per LAN als auch WLAN.Das Interface der Playstation 4 basiert prinzipiell auf zwei Ebenen, die wiederum mehrere Auswahlmöglichkeiten samt Untermenüs bieten und sehr flott reagieren. Auf der oberen Ebene befinden sich der Playstation Store, die Social-Features, die Einstellungen mit der Systemspeicherverwaltung und das Power-Management. Alles in allem ist das sehr übersichtlich, wenngleich Funktionen wie MP3-Unterstützung noch kommen sollen.

Akku HP EliteBook 8440w

Die Druckpunkte des digitalen Steuerkreuzes empfinden wir beim Dualshock 4 als verlässlicher und leiser. Das klickbare Touchpad samt Gestensteuerung ist funktional, dafür drücken sich die vier Aktionsknöpfe beim Xbox-Controller etwas angenehmer. Beide Eingabegeräte bieten einen Anschluss für ein Headset, beim Xbox-One-Controller liegt zudem eine Steuereinheit bei. Der kleine Monolautsprecher des Dualshock 4 gibt akustisches Feedback – ähnlich wie bei der Wii U – oder intensiviert die Atmosphäre.Die höhere Rechenleistung der Playstation 4 nutzen die Entwickler von Cross-Platform-Spielen wie Assassin’s Creed 4, Battlefield 4 und Call of Duty Ghosts, um Spiele in einer höheren Auflösung darzustellen. Das Bild der Playstation 4 ist in diesem Bereich schärfer als das der Xbox One und flimmert weniger, insbesondere feine Strukturen wie die Takelage von Schiffen profitiert sichtlich. Call of Duty Ghosts und Asssassin’s Creed 4 sind auf der Xbox One drastisch überschärft, wenn die Konsole auf 1080p hochskaliert. Anscheinend fügt der Scaler einen Schärfefilter hinzu. Bei der nativen Ausgabe von 720p fehlt dieser und das Bild wirkt natürlicher.

Das unserer Ansicht nach technisch derzeit stärkste Next-Gen-Spiel ist Ryse für die Xbox One. Trotz leichter Unschärfe zeigt das Römerspiel eine detaillierte Grafik mit moderner Shader-Berechnung. Killzone Shadow Fall für die Playstation 4 sieht dank nativer 1080p-Auflösung zwar schärfer aus, die Mimik der Spielfiguren aber ist hölzern. Dafür überzeugen die weitläufigen Spielabschnitte und schicken Effekte. Forza 5 für die Xbox One nutzt vielerorts eine vorberechnete, statische Beleuchtung, um 1080p bei 60 Bildern pro Sekunde darzustellen. Das PS4-Exklusivspiel Knack läuft zwar flüssig, bietet ansonsten aber wenig optische Highlights.Generell sind weder die Playstation 4 noch die Xbox One durchgehend in der Lage, die in der Tabelle aufgeführten Bildraten zu halten. Sobald viele Gegner oder Effekte berechnet werden müssen, sinkt die nominelle Framerate – beispielsweise in Battlefield 4 oder Call of Duty Ghosts.

Das mit Kacheln versehene und animierte Menü der Xbox One ist unübersichtlich. Zudem verschieben sich die Kacheln regelmäßig gegen den Uhrzeigersinn, da immer die zuletzt genutzte groß dargestellt wird. Das Optionsmenü erscheint nur als Kachel, wenn es zuvor per Tastendruck aufgerufen wurde. Das Andocken von Apps ist zudem unkomfortabel, nicht individuell aufteilbar und die allgemeine Navigation auf dem Xbox-Dasboard wegen häufiger Ladepausen recht träge.Die zweigeteilte Bedienoberfläche der Playstation 4 reagiert ohne Verzögerungen und ist klarer strukturiert. Unter den Menüpunkten sind viele Untermenüs versteckt. Sie liefern Informationen, welche die Xbox One gar nicht zeigt – beispielsweise, wie viel Platz auf der Festplatte durch die installierten Spiele ingesamt belegt oder wo Spielstände liegen.Die Playstation 4 spielt nur 2D-Blu-rays und DVD-Filme ab, Musik-CDs oder MP3-Dateien vom USB-Stick ignoriert die Konsole. Im Playstation Store bietet Sony neben Spieledownloads auch Filme-, Serien- und Musikservices an. Die Streaming-Funktion von Spielen über Twitch und das Teilen von Inhalten bei Facebook und Twitter klappen unkompliziert gut. Viele bekannte Apps wie Watchever oder Lovefilm, die es bereits auf der Playstation 3 gibt, werden auch auf der PS4 angeboten. Sie sind optionale Downloads.

Microsoft bietet mit kostenlosen Apps die Möglichkeit, Audio-CDs abzuspielen, MP3-Dateien (via USB-Stick) verweigert sie sich aber ebenfalls. Dafür dient die Konsole als DLNA-Client für Medieninhalte und spielt 2D-Blu-rays sowie DVD-Filme ab. Im Shop stehen Spiele und die Services Xbox Video sowie Xbox Music zur Verfügung; Apps wie Zattoo oder Lovefilm erweitern das Angebot. Game DVR funktioniert in Zusammenarbeit mit Skydrive. Die zwei letztgenannten Apps stürzen gelegentlich ab.Die Option, per HDMI-Eingang das TV-Signal oder eine andere Konsole anzuschließen, finden wir sehr praktisch. Der One-Guide für Kabel- oder Satelliten-Receiver funktioniert in Deutschland nicht. Das Fernsehsignal wird nur durchgeschliffen und bekommt dadurch noch eine gewisse Verzögerung, die besonders in Spielen die Eingaben erschwert.

Der Kaltstart der Playstation 4 erfolgt weitaus schneller als der der Xbox One. Dafür erwacht die Microsoft-Konsole messbar zügiger aus dem Standby-Betrieb. Allerdings ist das Menü der Xbox One zäher zu bedienen, teils wird ein Ladesymbol eingeblendet oder Animationen erhöhen die Wartezeit. Die Oberfläche der Playstation 4 reagiert direkter. Im Videovergleich zeigen wir, wie die Playstation 4 beim direkten Spielstart aus dem Standby-Modus so wieder Zeit aufholen kann. Bei Cross-Platform-Spielen unterscheiden sich die reinen Ladezeiten auf der Playstation 4 praktisch nicht von denen auf der Xbox One, was angesichts sehr ähnlicher CPUs und teils gleicher Festplatten wenig verwundert.Alle nachfolgend aufgeführten Messungen wurden fünfmal wiederholt, die Abweichungen der einzelnen Durchgänge haben eine Abweichung von 0,2 bis 0,3 Sekunden. Gemessen wurde die Ladezeit eines Spielstandes aus dem Spielmenü heraus nach einem Kaltstart der Konsole. Da Fifa 14 keine nennenswerte Ladezeit bietet, messen wir den Start des Spiels auf dem Dashboard bis zum Hauptmenü.

Im Standby-Betrieb, in dem die Konsolen beispielsweise Patches herunterladen und installieren können, ist die Playstation 4 sparsamer als die Xbox One. Wer Geld sparen will, sollte die Systeme komplett vom Stromnetz trennen. Die höhere Rechenleistung der Sony-Konsole schlägt sich bei der Darstellung des Menüs, bei der Wiedergabe von Blu-ray-Filmen und in Spielen nieder. Hier liegt die Leistungsaufnahme durchgehend über den Werten der Xbox One, selbst wenn deren Kinect-Kamera angeschlossen ist.Beide Konsolen sind im Betrieb zwar aus der Nähe leicht hörbar, jedoch nie störend laut. Der Axiallüfter der Xbox-One-Kühlung surrt bei uns etwas, der Radiallüfter der Playstation 4 weist weniger Nebengeräusche auf. Eine im Laufwerk rotierende Blu-ray übertönt im Betrieb bei beiden Konsolen die Kühlung. Die Kinect und das externe Netzteil der Xbox One haben je einen weiteren Lüfter verbaut. In sehr stillen Räumen wie dem Schlafzimmer stört die Nachlaufsteuerung des Netzteils.

Unter Last wird die Playstation 4 lauter als die Xbox One. Durch die höhere Verlustleistung der schnelleren Hardware erzeugt die Konsole mehr Wärme. Diese muss abgeführt und das integrierte Netzteil belüftet werden. Der vertikale Betrieb der Konsole ohne Standfuß ist bedenklich, da die Konsole durch die seitlichen Öffnungen Frischluft ansaugt. Im Video demonstrieren wir die Geräuschcharakteristik beider Konsolen.Die Xbox One ist seit dem 22. November 2013 für 499 Euro erhältlich, die Kinect-Kamera ist im Preis inbegriffen. Bei den meisten Händlern ist die Microsoft-Konsole direkt verfügbar. Die Playstation ist ab dem 29. November 2013 zu haben, sie kostet 399 Euro – ohne Kamera. Im Handel bekommen allerdings unseren Informationen zufolge nur für sehr frühe Vorbesteller die Sony-Konsole, alle anderen erhalten sie voraussichtlich Anfang 2014.

Heute gleiten Papierflieger nicht mehr, sondern werden per Smartphone gesteuert: Powerup 3.0 ist eine Antriebs- und Empfangseinheit für gefaltete Flugzeuge. Gesteuert wird mit dem Lagesensor des Mobilgeräts. Die Produktion wird über Kickstarter finanziert.
Früher haben wir einen Papierflieger gefaltet und uns darüber gefreut, wenn er so flog, wie wir das wollten. Falls nicht, wurde mit weiterem Falten nachgebessert. Heute reicht das nicht mehr: Der Papierflieger wird smart. Powerup 3.0 nennt das New Yorker Unternehmen Powerup Toys seine Entwicklung: das mit dem Smartphone gesteuerte Papierflugzeug. Der Nutzer faltet zwar immer noch einen Flieger. Dann aber rüstet er ihn mit einem Smart Module zum ferngesteuerten Flugzeug aus.Das Smart Module ist aus einem Stab, der in den Rumpf gelegt wird. Am vorderen Ende sitzt ein Microcontroller mit Funkempfänger und Akku, am anderen Ende ein kleiner Propeller und ein Seitenleitwerk. Jetzt noch schnell die dazugehörige App auf das iPhone laden – und schon kann der Papierflieger ferngesteuert werden.

Auf dem Bildschirm des Smartphones erscheint ein künstlicher Horizont mit Kompass und Anzeigen über den Ladestand des Akkus sowie für die Reichweite des Fliegers. Gesteuert wird über einen virtuellen Hebel und mit Hilfe des Lagesensors des iPhones: Über den Hebel wird die Geschwindigkeit geregelt und damit auch, ob der Flieger steigt oder sinkt. Nach links oder rechts gelenkt wird durch Kippen des Smartphones. Die Befehle werden per Bluetooth an den Flieger übertragen. Um den Akku zu schonen, wird der Standard Bluetooth Low Energy genutzt. Mit einer Ladung des Lithium-Polymer-Akkus soll der Flieger 10 Minuten lang fliegen. Geladen wird er über einen Micro-USB-Anschluss. Damit der Pilot keinen Rechner mitnehmen oder den Akkus des Smartphones oder Tablets belasten muss, gibt es als optionales Zubehör ein Akkupack zum Nachladen.Um die Produktion des Papierfliegerantriebs anzuschieben, hat Powerup Toys eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter initiiert. Darüber will es 50.000 US-Dollar sammeln. Einen Tag nach Start ist schon etwa das Doppelte zusammengekommen.

Zunächst kann der Flieger nur mit einem iPhone (ab Version 4S) oder einem iPad Mini gesteuert werden. Eine Android-App hat Powerup Toys als erweitertes Ziel bei einer Summe von 150.000 US-Dollar definiert. Ein Powerup-Modul gibt es ab einer Zusage von 30 US-Dollar. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 25. Januar 2014. Die Auslieferung ist für Mai geplant.Nokia hat mit dem Lumia 525 ein Nachfolgemodell des populären Lumia 520 vorgestellt. Beide Modelle richten sich an Einsteiger, die nicht viel Geld für ein Smartphone ausgeben wollen. Das neue Modell hat mehr Arbeitsspeicher und eine etwas längere Akkulaufzeit.
Die Kerndaten des Lumia 525 entsprechen denen des Lumia 520. Nokia hat in das neue Modell mit 1 GByte Arbeitsspeicher doppelt so viel Speicher eingebaut wie in das Lumia 520. Beide Modelle haben einen 4 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln, was einer Pixeldichte von 233 ppi entspricht. Das Display soll kratzfest sein und sich auch ohne Einschränkungen mit herkömmlichen Handschuhen oder Fingernägeln bedienen lassen. Auf der Gehäuserückseite gibt es wieder eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, aber ohne Kameralicht. Auch das neue Modell hat keine Kamera auf der Displayseite. Vermutlich wurde darauf aus Kostengründen verzichtet, um das Smartphone möglichst preisgünstig anbieten zu können.

Akku DELL XPS L322X

In seinem Video zeigt Amazon Lieferdrohnen, die komplett autonom agieren: Sie greifen im Lieferzentrum ein Paket, starten und fliegen ihr Ziel selbstständig an. Technisch ist das machbar, sobald die GPS-Koordinaten des Empfängers bekannt sind. Offen ist, ob die Drohnen das Ziel auf direkter Luftlinie ansteuern sollen oder möglicherweise durch vorgegebene Flugkorridore.Unklar ist auch, wie Amazon sicherstellen will, dass der Empfänger das Paket erhält – und nicht etwa ein Passant auf der Straße. Auch das Startup Flirtey hat hierzu noch keine Informationen gegeben. Denkbar wäre, dass der Empfänger die Auslieferung über eine Smartphone-App bestätigt.Spielzeugdrohnen gibt es im Internet schon ab 150 Dollar – aber größere Flieger, wie sie Amazon verwenden dürfte, kosten schnell mehrere tausend Dollar. Lohnt es sich, sie als Transporter einzusetzen? Für die Standardlieferung vom Schuhhändler dürfte das nicht zutreffen. Doch wer es eilig hat, kann heute schon bei Amazon für 13 Euro eine Expresslieferung bestellen. Das Startup Shutl bietet in Großbritannien sogar Lieferungen binnen 90 Minuten an.

Diesen Trend zum Expressversand könnten Drohnen künftig befeuern. Das australische Startup Flirtey etwa will ab 2014 Bücher zu Kosten von 0,80 australischen Cent liefern – statt bisher 8,60 australische Dollar. Das ist ambitioniert. Aber die Rechnung könnte zumindest in der Tendenz aufgehen: Drohnen verursachen keine Personalkosten – und auch die Betriebskosten der Leichtgewichte dürften je nach Route und Beladung geringer liegen als bei herkömmlichen Vertriebswegen mit der Post.Trotz aller Machbarkeit benutzt Amazon bei der Beschreibung des Projekts noch viele Konjunktive. Frühestens 2015 könnten die Drohnen für den Einzelhändler in den USA zum Einsatz kommen. Ob und wann es in Deutschland so weit sein wird, ist offen. Dass Amazon die Meldung trotzdem jetzt zum Weihnachtsgeschäft publiziert, kann nur als gute Eigen-PR gewertet werden.Gerade in Europa musste das Unternehmen in den vergangenen Wochen mit negativen Schlagzeilen kämpfen. Streitigkeiten um den Einsatz von Leiharbeit, Grabenkämpfe zwischen Gewerkschaften und Geschäftsführung – und jetzt auch noch erste Mitarbeiterstreiks zur Hauptsaison.

450 Vorbesteller kamen nach Helsinki zum Launch-Event für das langersehnte erste Smartphone mit Jollas Betriebssystem Sailfish OS. Es hat eine durchdachte Gestensteuerung sowie intelligente Wechselcover und unterstützt Android-Apps.
Jolla hat am 27. November 2013 in Helsinki sein erstes Smartphone mit dem neuen mobilen Betriebssystem Sailfish OS vorgestellt. Zusammen mit dem Netzbetreiber DNA veranstaltete der Hersteller auf dem Narinkkatori-Platz ein großes Launch-Event. Golem.de hat sich eines der ersten Geräte abgeholt und Sailfish OS einem Praxistest unterzogen.Mit seinem ersten Smartphone möchte Jolla dort weitermachen, wo Nokia 2011 aufgehört hat, als es das Betriebssystem Meego aufgab. Jolla wurde von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründet, um ein auf Meego basierendes neues Betriebssystem zu programmieren: Sailfish OS. Einer der leitenden Mitarbeiter von Jolla ist der ehemalige Leiter der Meego-Entwicklung bei Nokia, Marc Dillon. Viele treue Meego-Nutzer warten schon lange auf einen Nachfolger für ihr mittlerweile betagtes Nokia N900 – zusammen mit aktueller Hardware wie LTE-Unterstützung, Snapdragon-Prozessor und intelligenten Wechselcovern scheint das Jolla-Smartphone dafür geeignet zu sein.

Das Open-Source-Betriebssystem Sailfish OS basiert auf der Mer-Plattform, die ihrerseits auf Meego basiert. Auf Jollas erstem Smartphone läuft Sailfish OS in der Version 1.0.0.5, Codename Kaajanlampi. Die Benutzeroberfläche teilt sich in drei Hauptbereiche auf: den Sperrbildschirm, die Übersicht über die offenen Apps und das App-Verzeichnis. Das Smartphone hat weder einen Home-Button noch Navigationstasten, die Bedienung erfolgt komplett über Gesten. An der Seite befinden sich lediglich ein Einschalter und eine Lautstärkewippe.Die Gestensteuerung von Sailfish OS erinnert etwas an die von Blackberrys mobilem Betriebssystem Blackberry 10, ist allerdings deutlich umfangreicher. Der Nutzer weckt das Jolla-Smartphone entweder konventionell über den Einschalter auf oder wie bei Nokias Lumia-Geräten mit einem Doppeltipp auf den Bildschirm.Der Sperrbildschirm zeigt in der linken oberen Ecke neue Nachrichten und weitere Statusmeldungen. Wird eine Sicherheitssperre mit Code eingerichtet, erscheint diese nach dem Wegwischen des Sperrbildschirms. Am oberen Displayrand ist ein in der aktuellen Hauptfarbe gehaltener heller Streifen zu sehen. Dieser zeigt an, dass mit einem Wisch von der Bildschirmmitte nach unten eine Menüauswahl aufgerufen werden kann – ein System, das Jolla an zahlreichen Stellen des Betriebssystems nutzt.

Über dieses Menü kommt der Nutzer im Falle des Sperrbildschirms schnell zu den Einstellungen, der Kamera und der Telefonfunktion. Außerdem kann er das Smartphone stumm schalten. In Apps kann er mit der Geste meist grundlegende Funktionen ausführen, beispielsweise einen Kontakt in der Telefon-App suchen oder im Browser einen neuen Tab erstellen.Wischt der Nutzer vom oberen Rand nach unten in den Bildschirm hinein, schaltet er das Smartphone in den Standby-Modus – dies funktioniert auch von der Übersicht der geöffneten Apps und dem App-Verzeichnis aus. Innerhalb einer App führt diese Geste dazu, dass das Programm geschlossen wird. Ein Wisch vom linken oder rechten Rand in den Bildschirm hinein legt die App auf dem Übersichtsbildschirm ab, wo sie schnell wieder aufgerufen werden kann. Zudem kann der Nutzer hier bei manchen Apps Grundfunktionen ausführen, ohne das Programm selbst zu öffnen. Insgesamt können maximal neun Apps in der Übersicht abgelegt werden, ab der zehnten wird die jeweils älteste automatisch ausgeblendet, aber nicht beendet.

Dieser Übersichtsbildschirm ist besonders bei Jollas eigenem E-Mail-Client nützlich, da so schnell kontrolliert werden kann, ob neue Nachrichten vorliegen. Beim Browser ist es möglich, die aktuell geöffnete Seite neu zu laden oder einen neuen Tab zu öffnen. Zusätzlich werden bei manchen Apps Informationen angezeigt, so dass diese stellenweise ähnlich wie Widgets unter Android arbeiten.Wischt der Nutzer von unten in den Bildschirm, öffnet er die Benachrichtigungsübersicht. Hier erscheinen Benachrichtigungen von allen eingerichteten Konten, also beispielsweise Google-Plus-, Facebook-, Twitter- und SMS-Nachrichten. Diese erscheinen auch dann, wenn keine der passenden Apps installiert ist – neue Facebook-Kommentare oder Nachrichten werden beispielsweise direkt im Browser angezeigt, wenn auf die Benachrichtigung geklickt wird.Ähnlich wie bei Windows Phone 8 erscheint jede Benachrichtigung auch als Toast-Nachricht, die direkt angeklickt werden kann. Solch eine Benachrichtigung erscheint auch, wenn der Nutzer beispielsweise E-Mails löscht: Er hat dann fünf Sekunden Zeit, mit einem Fingertipp die Löschung noch zu verhindern.

Innerhalb von Menüs und manchen Apps navigiert der Nutzer ebenfalls mit Wischgesten. Ein Wisch nach links entspricht dabei entweder dem Befehl für vorwärts oder dient der Zustimmung; ein Wisch nach rechts bringt den Nutzer zum vorigen Bildschirm zurück. Jede Wischgeste kann bei Sailfish OS auch nur angedeutet werden. So kann der Nutzer etwa bei einer Benachrichtigung über eine neue E-Mail kurz nach deren Absender schauen, während er weiter in der aktuell genutzten App bleibt. Dieses Prinzip erinnert an den Blackberry Hub von Blackberrry 10, bei dem der Nutzer durch eine angedeutete Geste einen Blick auf seine E-Mails werfen kann.Aktuell ist die App-Auswahl im Jolla-Store noch sehr übersichtlich. Das Jolla-Smartphone wird relativ nackt ausgeliefert, nicht einmal ein E-Mail-Programm ist aktuell vorinstalliert. Jolla hat daher im Appstore eine eigene Rubrik mit grundlegenden Programmen angelegt. Hier finden sich neben dem E-Mail-Client auch Programme wie eine Taschenrechner-App, ein Dokumenten-Reader und eine nachinstallierbare Unterstützung für Microsoft Exchange.

Die nativen Sailfish-OS-Apps können in Qt oder QML entwickelt werden. Bevor das erste Jolla-Smartphone auf den Markt kam, hatte der Hersteller angekündigt, dass auch Android-Apps unter Sailfish OS laufen. Jolla selbst hält diese Option für essenziell, um auf dem Smartphone-Markt eine Chance zu haben, wie ein Mitarbeiter Golem.de erklärt. Zu stark sei mittlerweile Androids Dominanz, die mit einem gewissen Grad an Kompatibilität durchbrochen werden solle. Über den Yandex-Appstore lassen sich einfach Android-Programme installieren, wie beispielsweise Skype oder der Opera-Browser. Die Auswahl ist aber auch hier begrenzt.Android-APKs lassen sich jedoch auch problemlos manuell auf dem Jolla-Smartphone installieren. Dazu muss eine APK-Datei einfach ausgeführt werden, die App wird dann automatisch installiert. Da es momentan noch keinen Datei-Explorer zu geben scheint, sind per USB-Kabel auf das Smartphone gespielte Dateien allerdings nicht aufzufinden. Werden die APKs in einen Cloud-Speicher hochgeladen, können sie aber heruntergeladen und installiert werden. Das ist umständlich, solange es keinen Dateimanager für Sailfish-OS gibt. Zwar kann über den Yandex-Store der ES File Manager für Android installiert werden, dieser hat jedoch keinen Zugriff auf das Dateisystem von Sailfish OS.

Manche Android-Apps funktionieren auf Jollas Smartphone nicht. Dazu zählen beispielsweise einige Programme, die zusätzliche Dateien herunterladen müssen.In einer Android-App kann der Nutzer nicht mit Gesten in Menüs zurückgehen, dafür wird die von Android gewohnte Zurück-Taste eingeblendet. Auch die zuletzt verwendeten Apps kann der Nutzer mit einem Software-Button einblenden, den Home-Button gibt es nicht. Um zum Startbildschirm zurückzukehren oder die App zu schließen, verwendet der Nutzer die Sailfish-OS-Befehle.Die Android-Kompatibilität Jollas geht so weit, dass Android-Nutzer künftig Sailfish OS einfach auf ihren Smartphones installieren können, wie Jolla-Chef Tomi Pienimäki dem Magazin Talouselämä verraten hat. “Das ist der Plan. Wir sind im Geräte- und im Betriebssystemgeschäft. Es ist ziemlich einfach, Sailfish OS auf einem Android-Gerät zu installieren”, erklärt Pienimäki.

Insgesamt ist Sailfish OS übersichtlich und gut gelungen, zudem läuft es – abgesehen vom ruckeligen Browser – flüssig in den Menüs. Auch mit mehreren geöffneten Apps kann das Jolla-Smartphone gut umgehen. Jedoch stehen aktuell noch kaum die Hardware fordernde native Apps zur Verfügung. Die Kompatibilität zu Android-Apps ermöglicht es dem Nutzer, das App-Spektrum zu erweitern. Momentan noch nicht vorhandene native Sailfish-OS-Apps können auf diese Weise ersetzt werden, beispielsweise Facebook und Twitter. Aktiviert der Nutzer den Entwicklungsmodus, kann er mit einem Command-Terminal auf das System zugreifen. Da Sailfish OS ein echtes Linux-System ist, ist die Shell komplett funktionstüchtig.Die Benutzerführung ist umfangreich, durchdacht und intuitiv, Jolla hat das bereits gute Gestensystem von Blackberry 10 noch übertroffen. Stärker als bei anderen gestenbasierten Betriebssystemen passierte es uns, dass wir auf anderen Smartphones die Sailfish-OS-Gesten ausführen wollten – besonders den Aufruf der Benachrichtigungen und das Ablegen der Apps. Auch für Nutzer, die von mobilen Betriebssystemen ohne Gestensteuerung wie Android oder iOS kommen, ist Sailfish OS bereits nach kurzer Zeit zugänglich.

Akku HP Compaq nc6120

Zu dieser Aussage passt allerdings nicht, dass der nun verwendete Akku eine deutlich geringere Kapazität hat. Statt 2.100 mAh sind es nur noch 1.800 mAh. Vielleicht durch diesen Schritt hat sich das Gewicht von 146 auf 140 Gramm verringert. Das Gehäuse ist hingegen dicker geworden, es misst nun 10 mm statt 9,9 mm. Auch bei der Hauptkamera gibt es eine Änderung. Aus der 12-Megapixel-Kamera wurde ein 13-Megapixel-Modell.Der Hersteller will das Yotaphone mit 2 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Flash-Speicher zu einem Listenpreis von etwa 500 Euro auf den Markt bringen. Das LTE-Smartphone mit Android 4.2.2 alias Jelly Bean hat einen Touchscreen mit einer Bilddiagonalen von 4,3 Zoll und einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Das E-Paper-Display auf der Gehäuserückseite hat ebenfalls eine Diagonale von 4,3 Zoll und liefert eine Auflösung von 460 x 640 Pixeln. Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite kann das Gerät mit Gesten bedient werden.Yota Devices hat Golem.de auf Anfrage mitgeteilt, dass der Yotaphone-Verkauf in Deutschland auch über die Yotaphone-Seite doch erst Mitte Dezember 2013 beginnt. Der Verkauf startete also nicht am 4. Dezember 2013, wie es in der gestrigen Pressemitteilung des Unternehmens versprochen wurde. Auch auf der Yotaphone-Facebook-Seite ist nur noch von einem Verkaufsstart Mitte Dezember 2013 die Rede. Derzeit ist nicht bekannt, warum erst ein Verkaufsstart noch am gleichen Tag versprochen und dieser dann nicht eingehalten wurde.

Canon hat mit der EOS M2 eine zweite spiegellose Systemkamera vorgestellt – allerdings erst einmal nur in Japan und China. Besonders der Autofokus wurde überarbeitet. Er war der größte Schwachpunkt des Vorgängers.
Die Canon EOS M2 ist mit dem sogenannten “Hybrid CMOS AF II” ausgestattet. Der Autofokus soll deutlich schneller reagieren als der im Vorgängermodell EOS M1. Der Sensor ist wie gehabt im APS-C-Format gehalten und nimmt immer noch 18 Megapixel auf. Seine Lichtempfindlichkeit reicht bis ISO 25.600.Canon, der größte Kamerahersteller der Welt, steigt mit der M1 erst sehr spät in den Markt für spiegellose Systemkameras ein – und legte dann im September 2012 eine Kamera vor, die eine durchaus gute Bildqualität erreichte. Der Autofokus agiert zwar recht sicher, dafür aber auch sehr langsam, wovon sich Golem.de überzeugen konnte. Canon schob zwar Mitte 2013 eine neue Firmware hinterher, die einen deutlich schnelleren Autofokus ermöglichte, doch da waren die schlechten Testergebnisse schon gemeinhin bekannt.

Die M1 misst 108,6 x 66,5 x 32,3 mm und wiegt mit Akku und Speicherkarte ohne Objektiv rund 298 Gramm. Sie erinnert optisch an ein Kompaktmodell, lässt sich aber mit Wechselobjektiven und Systemblitzen ausrüsten. Die M2 ist 104,9 x 65,2 x 31,6 mm groß und wiegt 274 Gramm. Per WLAN können Daten zwischen ihr und Tablets, Smartphones und Rechnern ausgetauscht werden.Die Kameras werden fast ausschließlich über einen 3 Zoll (7,62 cm) großen Touchscreen gesteuert. Einen optischen Sucher gibt es genauso wenig wie einen elektronischen. Mit dem Kitobjektiv “EF-M 18-55mm” kostet die M2 84.800 Yen – das entspricht rund 610 Euro. Ob die Kamera auch irgendwann ihren Weg nach Deutschland findet, ist ungewiss.2009 haben MIT-Forscher zum Kopenhagener Klimagipfel den E-Bike-Nachrüstsatz Copenhagen Wheel vorgestellt. Vier Jahre später bringt die MIT-Ausgründung Superpedestrian das System auf den Markt.
Ein E-Bike aus einem normalen Fahrrad macht das Copenhagen Wheel. Der Nachrüstsatz ist ab sofort vorbestellbar und soll im Frühling 2014 ausgeliefert werden

700 US-Dollar, umgerechnet etwa 515 Euro, kostet der Bausatz für Schnellentschlossene; dazu kommen 78 US-Dollar Versandkosten. Die Auflage ist auf 1.000 Stück limitiert. Später wird das Copenhagen Wheel 100 US-Dollar teurer.Entwickelt wurde das Copenhagen Wheel von Wissenschaftlern vom Senseable City Laboratory am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Gebaut wird es von Superpedestrian, einem in Boston ansässigen Unternehmen. Es wurde Ende vergangenen Jahres von Assaf Biderman, dem stellvertretenden Leiter des Projekts, gegründet.Vorgestellt wurde das Copenhagen Wheel zur UN-Klimakonferenz, die 2009 in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen stattfand. Es ist ein Energierückgewinnungssystem für das Fahrrad: Es besteht aus einem 26 Zoll großen und knapp 6 Kilogramm schweren Hinterrad, in dessen Nabe ein Elektromotor und ein Akku untergebracht sind.Der Elektromotor hat in der US-Version eine Leistung von 350 Watt. Nach Europa wird eine Variante mit 100 Watt weniger geliefert. Der Motor unterstützt den Radler, etwa beim Bergauffahren oder beim Überholen.

Der Akku bietet eine Reichweite von etwa 50 Kilometern, dann muss er wieder für etwa vier Stunden an die Steckdose. Die Reichweite kann durch Rekuperation beim Bremsen und beim Rollen verlängert werden.Gesteuert wird das System über eine Smartphone-App, die es für Android und iOS gibt. Darüber kann der Radler festlegen, in welchem Maß der Elektromotor ihn unterstützen soll. Das System erkennt dann selbst, wie viel Schub es zugeben muss, um die gewünschte Unterstützung zu erreichen.Daneben zeichnet die App die gefahrenen Strecken auf und wertet Daten aus wie etwa den Kalorienverbrauch, zurückgelegte Wege und bewältigte Steigungen. Schließlich kann der Radler mit der App das Fahrrad abschließen. Die Kommunikation zwischen Smartphone und Copenhagen Wheel erfolgt über Bluetooth.E-Inks neue Displaytechnik Fina nutzt Glas als Trägermaterial und ermöglicht dünnere und leichtere Displays. Der erste E-Book-Reader mit Fina hat etwa A4-Format.
E-Ink hat eine neue Version seines E-Paper-Displays vorgestellt, die besonders für große und leichte Displays geeignet ist. Der erste Hersteller, der ein Gerät damit ausstattet, ist das ukrainische Unternehmen Pocketbook.

Fina heißt die neue Displaygeneration. Sie unterscheidet sich von den Vorgängern dadurch, dass sie als Trägermaterial Glas nutzt, das mit Dünnfilmtransistoren (Thin Film Transistor, TFT) beschichtet ist. Bisher wurde Kunststoff als Substrat genutzt. Fina hat aber die gleichen Vorteile wie ein herkömmliches E-Paper: Es ist bei Sonnenlicht gut lesbar und benötigt wenig Energie.Vorteil sei, dass es nur etwa halb so dick sei wie ein herkömmliches TFT-Display und auch nur halb so schwer, erklärt E-Ink. Ein 13,3 Zoll (knapp 33,8 cm) großer Bildschirm etwa wiege nur rund 60 Gramm. Fina eigne sich deshalb besonders gut für mobile Geräte mit einer Anzeigefläche.Das erste Gerät, das mit Fina ausgestattet wird, ist der Pocketbook CAD Reader. Das ist ein E-Book-Reader, der für Architekten und andere Nutzer auf einer Baustelle gedacht ist. Dafür sollte das Gerät groß genug sein, um Pläne angemessen darstellen zu können. Es sollte aber auch leicht sein, erklärt Dmitriy Schemet, Leiter der Entwicklungsabteilung bei Pocketbook.Der CAD Reader hat ein 13,3-Zoll-Display – das entspricht in etwa einem A4-Blatt. Er hat einen 1-GHz-Zweikernprozessor und 2 GByte Arbeitsspeicher. Der Akku hat eine Nennladung von 8.000 mAh. Über die Laufzeit macht der Hersteller keine Angaben. Daten können drahtlos per WLAN oder UMTS auf den Reader übertragen werden.

Die 16 GByte Speicher reichen laut Hersteller aus, um die Pläne von 200 Projekten zu speichern. Eine CAD-Software, um die Pläne anzuzeigen oder zu bearbeiten, ist vorinstalliert. Bedient wird das Gerät per Touchscreen oder mit einem Digitizer.Der CAD Reader soll auf der Konferenz Autodesk University vorgestellt werden. Die wird am heutigen Dienstag in Las Vegas eröffnet und endet am 5. Dezember.Der BMW i3 – das erste kommerzielle Elektrofahrzeug des Automobilherstellers BMW – könnte schon bald ein größeres Fahrzeug für Familien an die Seite gestellt bekommen. Der i5 wäre dennoch nicht länger als ein Mini Countryman. Die Plattform des Elektroautos BMW i3 soll nach Informationen des britischen Magazins Autocar verlängert werden, um daraus den i5 zu bauen. Der Minivan soll etwa 250 mm länger sein als der i3 und angeblich schon vor 2015 auf den Markt kommen, hat das Magazin von Insidern erfahren.Mit zusätzlichem Fußraum im Fond des Wagens und einem größeren Kofferraum wäre das neue Elektroauto nicht nur familienfreundlicher, sondern auch repräsentativer als der gegenwärtige i3, der nur rund vier Meter (3,999 Meter) misst. Autocar berichtet, dass der i5 100 mm zusätzlichen Fußraum und 150 mm als hinteren Überhang dazugewinnen soll. Damit wäre das Fahrzeug immer noch nicht bedeutend größer als der Mini Countryman von BMW, der auf 4,097 Meter Länge kommt.

Als Karosseriebasis kommt der BMW i3 mit einem Alu-Spaceframe aus, in dem der Akku und die Antriebseinheit stecken. Darauf steht die Fahrgastzelle aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Das Fahrzeug besitzt keine Türsäule. Dieser Umstand und die sonstige Konstruktionsweise machen es vergleichsweise einfach, ein größeres Fahrzeug zu bauen, das auch mehr Platz für einen größeren Akku oder einen stärkeren Range-Extender-Motor bieten könnte.In vier bis fünf Jahren sollen Amazons Drohnen die Pakete des Onlineversandhändlers in den USA ausliefern. Technisch ist das heutzutage schon machbar. Die Antworten auf wichtige Fragen.
Drohnen, die Amazon-Pakete ausliefern: Wer das Video des Internetversandhändlers anklickt, mag es zunächst für eine Parodie halten. Aber die Amerikaner sind nicht die einzigen, die einen solchen Luft-Lieferservice planen. So will der australische Buchhändler Zookal im kommenden Jahr zusammen mit dem Startup Flirtey in Sydney Bücher per Minihubschrauber ausliefern. Das US-Startup Matternet arbeitet bereits seit mehreren Jahren an einem Drohnennetzwerk für Entwicklungsländer, um etwa Medikamente in schwer zugängliche Dörfer zu transportieren. In Kenia startet gerade ein Millionen-Dollar-Wettbewerb rund um unbemannte Flugtransporter. Das Ziel der Flying Donkey Challenge: Teams sollen Drohnen bauen, die bis zu 60 Kilogramm schwere Pakete transportieren. Damit sollen sogar Landwirte ihre Ernte zu Märkten in der Region fliegen. Auch die Forschungsabteilungen von Transportfirmen wie etwa DHL beobachten die technische Entwicklung aufmerksam. Vom 9. bis 12. Dezember bringt der DHL-Paketkopter zu Testzwecken Medikamente an Kunden, die sich an der Aktion beteiligt haben.

Akku DELL Latitude E5520

Insgesamt ist LGs Optimus UI übersichtlich und bietet zahlreiche hilfreiche Funktionen, die die Benutzung erleichtern. Von Slide Aside hätten wir uns allerdings mehr versprochen – im Grunde ist sie nur eine schick designte App-Übersicht, die nicht mehr kann als die native von Android.Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 4.600 mAh, LG verspricht eine Akkulaufzeit von fast 30 Tagen. In unserem Test hat das Tablet über zwei Tage ungenutzt bei aktiviertem WLAN nur knapp 5 Prozent Ladung verloren. In der alltäglichen Nutzung mit Surfen, Facebook und Twitter, Spielen und Videos schauen hält das Tablet locker zwei Tage ohne Aufladen durch.Das G Pad läuft flüssig in den Menüs und reagiert schnell auf Benutzereingaben. Auch bei mehreren geöffneten Apps kommt das Tablet nicht ins Stocken. Grafisch aufwendigere Titel wie Dead Trigger 2 oder Riptide GP 2 laufen ebenfalls ruckelfrei auf dem Gerät. Der Standardbrowser schafft es anders als Googles Chrome-Browser, Internetseiten ohne Stocken anzuzeigen.

In den Benchmark-Tests erreicht das G Pad gute Ergebnisse, die bei fast allen Tests nur leicht unterhalb denen des neuen Nexus 7 von Google liegen. Den Icestorm-Test des 3D-Mark-Benchmarks reizt das Tablet aus, beim Icestorm Extreme erreicht das Gerät einen Wert von 6.048 Zählern. Dies liegt etwas unterhalb des neuen Nexus 7 (6.550 Punkte) und des Samsung Galaxy S4 Active (6.739 Zähler). Im Icestorm Unlimited kommt das G Pad auf 9.196 Punkte, knapp 2.000 Zähler weniger als das Nexus 4.Beim Grafiktest GFX Benchmark erreicht das G Pad im Egypt-HD-Test einen Onscreen-Wert von 39 fps und einen Offscreen-Wert von 38 fps. Das aktuelle Nexus 7 schafft hier 40 fps bei beiden Tests. Im anspruchsvolleren T-Rex-HD-Test kommt das G Pad auf 13 fps im Onscreen-Modus und 14 fps im Offscreen-Modus. Hier erreicht das neue Nexus 7 mit 15 und 16 fps leicht mehr.

Im Hardware-Benchmark Geekbench 3 schafft das G Pad im Single-Modus einen Wert von 632, im Multi-Modus 1.881 Zähler. Diese Werte liegen knapp über denen des aktuellen Nexus 7 (583 und 1.837 Punkte). Im Javascript-Benchmark Octane 2.0 kommt das G Tab auf 2.086 Zähler.LG hat mit dem G Pad 8.3 ein auf den ersten Blick etwas unauffälliges, aber bei näherer Betrachtung grundsolides und gutes Android-Tablet mit hervorragendem Display auf den Markt gebracht. Dabei geht der südkoreanische Hersteller bei der verbauten Hardware keine Experimente ein und setzt auf bewährte Komponenten. Dies wird ergänzt durch mal mehr, mal weniger sinnvolle Verbesserungen der Bedienbarkeit, zudem ist das Gehäuse handlich.Insbesondere die Qpair-Funktion erweitert das Benutzungsspektrum des Tablets stark. LG hat mit ihr das fehlende Mobilfunkmodem gut ersetzen können, wofür nicht nur die einfache Internetanbindung über das Android-Smartphone sorgt. Auch die Möglichkeit, sich Anrufe, SMS und andere Benachrichtigungen vom Smartphone auf dem Tablet anzeigen zu lassen, ist praktisch. Die Slide-Aside-Funktion hingegen hat uns nicht überzeugen können.

Dass im G Pad kein Snapdragon-800-Prozessor eingebaut ist, schadet der Nutzbarkeit nicht merklich. Der Nutzer navigiert ohne Ruckler durch Menüs und die Startbildschirme, das Tablet reagiert schnell, Anwendungen laufen flüssig. Von der Leistung her liegt das G Pad in etwa auf dem Niveau des neuen Nexus 7.Für Googles 7-Zoll-Tablet ist das G Pad 8.3 ein ernstzunehmender Konkurrent. Zwar kostet die 16-GByte-Version des Nexus 7 nur mit WLAN ungefähr 70 Euro weniger, dafür ist der Bildschirm hier aber mit 7 Zoll auch merklich kleiner und es fehlt ein Steckplatz für Speicherkarten. Zudem machen die zusätzlichen Funktionen der LG-Benutzeroberfläche für uns den Nachteil einer nicht komplett aktuellen Android-Version beim G Pad mehr als wett.Mit seinem 8,3-Zoll-Format ist das G Pad handlich genug, um es mitzunehmen und bietet gegenüber 7-Zoll-Tablets wie dem neuen Nexus 7 eine angenehmere Bildschirmgröße. Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Android-Tablet unter 10 Zoll zu kaufen, sollte sich das G Pad unbedingt anschauen. Wir finden, dass sich die Anschaffung für einen Preis unter 300 Euro lohnt.

Medion bringt kurz vor Weihnachten ein 7-Zoll-Tablet zum Preis von 100 Euro auf den Markt. Das 7-Zoll-Tablet läuft mit Android 4.2 und hat einen Quad-Core-Prozessor. Bei Displayauflösung und Größe des Flashspeichers macht sich der niedrige Preis negativ bemerkbar.
Das Lifetab E7316 hat einen 7 Zoll großen Touchscreen mit einer vergleichsweise geringen Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln. Für ein aktuelles 7-Zoll-Tablet ist das nicht viel. Ob ein kratzfestes Glas verwendet wird, ist nicht bekannt. Im Tablet steckt ein nicht näher spezifizierter Quad-Core-Prozessor mit Cortex-A9-Kernen und einer Taktrate von 1,6 GHz. 1 GByte groß ist der Arbeitsspeicher und der Flash-Speicher beträgt 8 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist vorhanden, die Speicherkarten dürfen maximal 64 GByte groß sein.Das Tablet hat kein Mobilfunkmodem und unterstützt zumindest WLAN-n. Welche weiteren WLAN-Standards abgedeckt werden, ist derzeit nicht bekannt. Bluetooth ist in der Version 2.1 vorhanden, zu einem GPS-Empfänger liegen keine Angaben vor. Das Tablet hat hinten eine 2-Megapixel-Kamera und vorne eine 0,3-Megapixel-Kamera.

Das Tablet soll mit dem Lithium-Polymer-Akku eine Laufzeit von maximal 4 Stunden erreichen. Unter welchen Bedingungen dieser Wert erreicht wird, ist nicht bekannt. Es ist davon auszugehen, dass dieser Wert im Praxiseinsatz deutlich geringer ausfällt. Das Tablet misst 192 x 122 x 10,8 mm und wiegt 310 Gramm. Das Tablet wird vorinstalliert mit Android 4.2 alias Jelly Bean ausgeliefert. Ob das Tablet ein Update auf Android 4.3 oder das aktuelle Android 4.4 erhält, ist nicht bekannt.Aldi-Nord bietet Medions Lifetab E7316 ab dem 19. Dezember 2013 zum Preis von 100 Euro an. Ob das Tablet auch bei Aldi-Süd in den Verkauf geht, ist noch nicht bekannt.Ende vergangener Woche hatten Aldi Nord und Aldi Süd das Medion-Tablet Lifetab E10316 im Verkauf, ein 10-Zoll-Tablet zum Preis von 180 Euro.Bei Aldi-Süd wird ab dem 12. Dezember 2013 das etwas schlechter ausgestattete Lifetab E7312 von Medion für 100 Euro angeboten. Im Unterschied zu dem Quad-Core-Prozessor mit 1,6 GHz gibt es dort nur einen Dual-Core-Prozessor mit 1,4 GHz; ansonsten gleicht sich die technische Ausstattung. Medions Lifetab E7312 gab es im Oktober 2013 bereits bei Aldi-Nord.

Qualcomm hat mit Gimbal Proximity Beacon ein System vorgestellt, mit dem Nutzer von iOS 7 auf kurzen Distanzen getrackt werden können. So kann der Kunde unmittelbar vor dem Verkaufsregal eine Nachricht mit aktuellen Produktinformationen auf sein iPhone erhalten, wenn er das will.
Die Gimbal Proximity Beacons von Qualcomm sind kleine Bluetooth-Geräte, die in zwei Ausführungen angeboten werden. Eine Variante kann in Innenräumen genutzt werden, die andere ist für den Einsatz im Freien gedacht. Durch mehrere dieser preiswerten Geräte lassen sich iPhones und iPads auf ungefähr 30 cm genau lokalisieren.Apple nennt die gleiche Technik iBeacon. Sie ist noch recht unbekannt, obwohl sie von Anfang an in iOS 7 eingebaut war. Anstelle allgemeiner Informationen können ortsbasiert auch sehr detaillierte Hinweise gegeben werden. Das ist möglich, weil die Funkreichweite von Bluetooth sehr gering ist. Umso kleiner können die Zonen sein, in denen die iBeacons arbeiten.Gimbal von Qualcomm richtet sich deshalb auch vornehmlich an Händler, die Zusatzinformationen für ihre Kunden verbreiten wollen. Nach Angaben des Herstellers soll das System später auch Android-kompatibel sein.

Die Gimbal-Beacons messen 95 x 102 x 24 mm beziehungsweise 28 x 40 x 5,6 mm. Eine Softwareplattform zum Aufbereiten der Nachrichten, die an die iPhones geschickt werden, ist ebenfalls im Angebot. Die Akkulaufzeit der kleineren Version für den Inneneinsatz liegt bei mehreren Monaten, die größere Version für den Außeneinsatz soll ein bis drei Jahre mit einem Akku auskommen.Je nach Abnahmemenge sollen die kleinen Indoor-Module pro Stück 5 US-Dollar und die größeren Outdoor-Modelle rund 10 US-Dollar kosten.Der Anwender muss die Funktion zum Tracking in iOS beziehungsweise den Apps, die diese Funktion unterstützen, manuell aktivieren. Die Standardeinstellungen verhindern, dass er Nachrichten erhält. Die Kaufhauskette Macy’s will die iBeacon-Technik in einigen Filialen testen und Apple hat sie in allen US-Filialen eingerichtet.Der kleine Blitz in Smartphones kann nicht viel ausrichten, um Licht ins Dunkel zu bringen. Diese Aufgabe soll nun die Handyhülle Lightstrap übernehmen, die mit zahlreichen LED ausgerüstet ist.
Smartphone-Blitze bestehen meist aus einer oder mehreren LEDs, die ihre Umgebung nur schwach ausleuchten können. Im Porträtbereich ist das durchaus sinnvoll, aber schon bei Kleingruppenaufnahmen kommt es zu massiven Randabschattungen. Dieses Problem soll nun die Hülle Lightstrap von Brick & Pixel lösen. Sie passt auf das iPhone 5 und das 5S und beinhaltet zahlreiche LEDs, die hinter einem diffusen Plastikrahmen eingebaut sind, der ein besonders gleichmäßiges und weiches Licht ermöglichen soll.

Ihre Entwicklung wird über Kickstarter finanziert, wobei es schon einen funktionierenden Prototyp gibt, der noch verfeinert wird, bevor mit der Serienproduktion des Smartphone-Blitzes begonnen werden kann.Der Blitz ist über einen Lichtsensor mit dem iPhone verbunden. Löst dessen Blitz aus, wird automatisch auch die Beleuchtung der Hüllenlampe eingeschaltet. Sie lässt sich manuell in sieben Stufen in ihrer Helligkeit regulieren. Außerdem soll die Farbtemperatur des Lichts verändert werden können. Die Hülle ist nicht zuletzt wegen der LEDs und deren Stromversorgung recht klobig geraten. Der integrierte Akku mit 1.000 mAh soll für 500 Bilder reichen beziehungsweise 30 Minuten Dauerlicht bereitstellen, das zum Filmen verwendet werden kann.Die Lightstrap-Hülle von Brick & Pixel soll 87 US-Dollar plus 20 US-Dollar für den Versand nach Deutschland kosten. Für die Serienproduktion werden 245.000 US-Dollar benötigt. Das Projekt steht derzeit bei etwa 45.000 US-Dollar und hat noch einen knappen Monat bis zum 3. Januar 2014 Zeit, das Geld zusammenzubekommen.

Das britische Team Virgin Racing hat sich als vorletztes Team für die Formel E angemeldet. Die FIA hat in Paris den Rennkalender abgesegnet. Damit ist die Elektrorennsportserie fast startbereit.
Das britische Unternehmen Virgin wird mit einem eigenen Team bei der Elektrorennsportserie Formel E antreten. Virgin-Gründer Richard Branson hat seine Unterstützung zugesagt, wird das Rennteam aber nicht selbst leiten. Chef von Virgin Racing wird Alex Tai. Tai war auch schon für kurze Zeit Chef des Formel-1-Teams von Virgin. Das kurze Formel-1-Gastspiel von Virgin Racing war indes nicht sehr erfolgreich: Mit einem unterlegenen Auto fuhren die Briten hoffnungslos hinterher. In den Formel E stehen die Chancen aber besser: In der ersten Saison treten die Teams mit einem Einheitsauto an, dem Spark-Renault SRT_01E.

Der SRT_01E ist ein offenes, einsitziges Auto mit freistehenden Rädern. Es wird von einem Elektromotor angetrieben, der eine Maximalleistung von 200 Kilowatt (kW) hat. Die volle Leistung soll allerdings nur im Training und in der Qualifikation zur Verfügung stehen. Im Rennen ist die Leistung auf 133 kW begrenzt. Die Fahrer können aber im Rennen kurzzeitig die 67 kW zum Beschleunigen abrufen.Der Spark-Renault SRT_01E auf der IAA 2013. FIA-Präsident Jean Todt und Alejandro Agag, Chef des Vermarkters FEH, hatten das Auto kurz zuvor enthüllt. Der Spark-Renault SRT_01E auf der IAA 2013. FIA-Präsident Jean Todt und Alejandro Agag, Chef des Vermarkters FEH, hatten das Auto kurz zuvor enthüllt. Der Bolide beschleunigt in rund 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird voraussichtlich bei 225 km/h abgeregelt. Der Lärmpegel der Autos soll bei etwa 80 Dezibel liegen. Das Auto wiegt 800 Kilogramm, davon entfallen 200 Kilogramm auf den Akku.Das Auto wird vom französischen Unternehmen Spark Racing Technology gebaut. Der Antriebsstrang kommt von den britischen Motorsportunternehmen McLaren und Williams, das Monocoque Chassis vom italienischen Hersteller Dallara. Vorgestellt wurde es im September auf der IAA in Frankfurt. Den ersten Test hat das Auto Ende November auf der Rennstrecke La Ferté Gaucher bei near Choisy-le-Roi in Frankreich absolviert.

Virgin ist das neunte Team, das sich zu der Rennsportserie angemeldet hat. Diese ist damit fast komplett: Es fehlt noch ein Team. Das Starterfeld ist international – mit Teams aus den USA, China, Japan und Indien. Europa ist vertreten mit Teams aus Frankreich, Großbritannien sowie Team Audi Sport Abt aus Deutschland. Fahrer sind noch keine nominiert.Auf seiner Jahresversammlung, die derzeit in Paris stattfindet, hat der Weltauto- und Motorsportverband Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) den Kalender für die erste Saison festgelegt. Danach wird die Saison zehn Rennen umfassen. Alle werden auf Stadtkursen in Metropolen ausgetragen.Gefahren wird auf drei Kontinenten. Saisonstart ist am 13. September 2014 in der chinesischen Hauptstadt Peking. Es folgt Putrajaya in Malaysia am 18. Oktober. Danach geht es nach Amerika, wo die meisten Rennen stattfinden: Den Anfang macht Südamerika mit Rio de Janeiro am 15. November und Punta del Este in Uruguay am 13. Dezember.Das erste Rennen 2015 wird am 10. Januar in Buenos Aires gestartet. Dann folgen zwei Rennen in den USA, am 14. Februar in Los Angeles und genau einen Monat später in Miami. Saisonabschluss bilden drei Rennen in Europa: Am 9. Mai wird in Monte Carlo gefahren. Am 30. Mai sirren die Motoren in Berlin, voraussichtlich auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Der letzte Lauf findet am 27. Juni in London statt.

Akku HP Pavilion g4

In der ersten Saison stehen die Chancen tatsächlich besser: Alle 20 Fahrer sitzen im gleichen Auto, dem Spark-Renault SRT_01E, das im September auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wurde. Der Formelrennwagen – ein offener Einsitzer mit freistehenden Rädern – wird von einem Elektromotor mit einer Maximalleistung von 200 Kilowatt (kW) angetrieben. Die volle Leistung wird aber voraussichtlich nur in der Qualifikation zur Verfügung stehen. Im Rennen ist die Leistung auf 133 kW begrenzt. Die Fahrer können aber im Rennen kurzzeitig die 67 kW zum Beschleunigen abrufen.Der Bolide beschleunigt in rund 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h, bei einer Höchstgeschwindigkeit von voraussichtlich 225 km/h. Der Lärmpegel der Autos soll bei etwa 80 Dezibel liegen. Der Wagen wiegt 800 Kilogramm, davon entfallen 200 Kilogramm auf den Akku.Mit dem Einheitsrenner wird aber nur die erste Saison gefahren. Danach können die Teams eigene Autos entwickeln. Venturi hat bereits einen Rennwagen angekündigt, dessen Antriebsstrang auf dem des Rekordfahrzeuges Venturi VBB-3 basiert.

DiCaprio begründet die Beteiligung mit seinem Engagement für den Umweltschutz. “Die Zukunft unseres Planeten hängt von unserer Fähigkeit ab, uns für kraftstoffeffiziente, saubere Fahrzeuge starkzumachen”, sagte DiCaprio. Die Entscheidung für eine umweltfreundliches Rennteam sei richtungsweisend, weshalb er sich glücklich schätze, ein Teil davon zu sein. Der Schauspieler fährt auch selbst Elektroauto.Venturi Grand Prix komplettiert das Starterfeld aus zehn Teams, die mit je zwei Fahrern antreten. In der vergangenen Woche hatte der britische Unternehmer Richard Branson ein Team angemeldet. Die Teams stammen aus den USA, China, Japan und Indien. Europa ist vertreten mit Teams aus Frankreich, Großbritannien sowie dem Team Audi Sport ABT aus Deutschland. Fahrer sind noch keine nominiert.Die erste Saison der Formel E startet am 13. September 2014 in der chinesischen Hauptstadt Peking. Es werden zehn Läufe auf Stadtkursen ausgetragen, darunter auch einer in Berlin. Das letzte Rennen findet am 27. Juni in London statt.

Mit dem G Pad 8.3 bringt LG nach über zwei Jahren sein zweites Android-Tablet auf den Markt. Mit einem guten Display, einem Quad-Core-Prozessor und einer Benutzeroberfläche mit sinnvollen Softwarefunktionen ist es bei einem Preis unter 300 Euro ein Konkurrent für das neue Nexus 7.
LG wagt sich mit dem G Pad 8.3 nach längerer Pause wieder auf den Markt für Android-Tablets. Kurz vor der Ifa 2013 hatte der südkoreanische Hersteller das 8,3-Zoll-Gerät vorgestellt, neben dem Display mit Full-HD-Auflösung soll das Tablet vor allem durch die Zusatzfunktionen der eigenen Benutzeroberfläche punkten – so wie die vereinfachte Einstellung, mit dem Gerät über ein Smartphone ins Internet zu gehen. Diese ist jedoch auch nötig, da LG keine UMTS-Version des Tablets anbietet.

Zudem hat LG weitere Funktionen eingebaut, die den Benutzungskomfort erhöhen sollen. So kann das Tablet durch einen Doppeltipp aufgeweckt werden, einen Multi-Window-Modus hat es ebenfalls. Mit einer Wischgeste können außerdem bis zu drei Programme abgelegt werden. Inwieweit diese Funktionen im Alltag einen Vorteil bringen, hat sich Golem.de in einem umfassenden Test angeschaut. Der IPS-Bildschirm des G Pad ist 8,3 Zoll groß und damit etwas größer als bei anderen 8-Zoll-Tablets. Die Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln ergibt eine Pixeldichte von 272 ppi. Das Display stellt Inhalte dementsprechend scharf dar, auch feine Strukturen werden detailliert abgebildet. Farben gibt der LCD-Touchscreen natürlich wieder, auch bei geringer Helligkeit wirken Bildschirminhalte immer noch lebendig. Für Nutzer mit Farbschwäche oder Farbblindheit lassen sich die Bildschirmfarben invertieren, dadurch wird der Farbkontrast erhöht und das Display ist besser lesbar.Grundsätzlich hat der Bildschirm des G Pad eine recht warme Farbwiedergabe, die jedoch nicht übertrieben wirkt und uns nicht stört. Insgesamt hat uns das Display sehr gut gefallen, es ist ausgewogen, scharf und hat einen großen Helligkeitsumfang. Auch bei hellem Umgebungslicht sind Bildschirminhalte noch gut zu erkennen, in wenig beleuchteten Umgebungen kann der Nutzer das Display stark abdunkeln.

Das Gehäuse des G Pad ist aus Kunststoff, der rückseitige Deckel ist aus gebürstetem schwarzem Aluminium. Obwohl es auf den ersten Blick so wirkt, kann der Rückdeckel nicht abgenommen werden. Anders als das Displayglas zieht er Fingerabdrücke geradezu magisch an, diese lassen sich schwer wieder entfernen. Die Maße betragen 217 x 126,5 x 8,3 mm.Dank des schmalen Randes links und rechts vom Display lässt sich das G Pad sehr gut auch nur mit einer Hand halten. Das Tablet erkennt aber anders als das iPad Mini nicht, wenn der Nutzer beim Halten mit dem Daumen in das Display fasst. Dadurch kann es zu Fehleingaben bei der Bedienung kommen. Bei einem Gewicht von 337 Gramm wiegt das G Pad 8.3 fast genauso viel wie das iPad Mini mit Retina-Display (331 Gramm) und wird auch bei längerer Nutzung nicht zu schwer in der Hand. Das Nexus 7 ist mit 290 Gramm leichter und mit 200 x 114 x 8,6 mm etwas kleiner – hat aber auch nur einen 7-Zoll-Bildschirm.

LG hat auf der Rückseite des G Pad eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus eingebaut. Ein LED-Fotolicht hat sie nicht. Auf der Vorderseite befindet sich eine 1,3-Megapixel-Kamera für Videotelefonie. Die Qualität der Hauptkamera ist durchschnittlich, mit ihr lassen sich anständige Schnappschüsse machen – nicht mehr. Feine Details vermatschen leicht, die Belichtung und der automatische Weißabgleich stimmen aber.Die Kamera-App ist übersichtlich und ermöglicht verschiedene Aufnahmemodi. So gibt es unter anderem einen HDR-Modus, zwei verschiedene Panoramafunktionen, einen Serienaufnahmenmodus und eine Beauty-Shot-Funktion. Im HDR-Modus aufgenommene Bilder wirken interessanterweise in den Details etwas weniger verwaschen als normale Aufnahmen. Über die Galerie kann der Nutzer seine Fotos unter anderem mit Filtern auch bearbeiten.LG verbaut im G Pad 8.3 keinen Snapdragon 800 wie beim aktuellen Topsmartphone G2, stattdessen arbeitet im Inneren des Tablets Qualcomms Quad-Core-Prozessor Snapdragon 600 mit einer Taktrate von 1,7 GHz. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt 2 GByte, der eingebaute Flash-Speicher ist 16 GByte groß. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten bis 64 GByte ist am oberen Rand des Tablets eingebaut. App2SD unterstützt das LG-Tablet nicht, so dass sich App-Daten nicht auf einer Speicherkarte auslagern lassen.

WLAN unterstützt das G Pad nach 802.11a/b/g/n auf den Frequenzen 2,4 und 5 GHz. Der schnelle Standard ac wird nicht unterstützt. Auf ein Modell mit UMTS- oder LTE-Modul verzichtet LG momentan noch. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein GPS-Empfänger ist eingebaut. Das Tablet kann über den Micro-USB-Anschluss ein HDMI-Signal ausgeben, dafür wird statt MHL der Slimport-Standard genutzt. Zudem ist es DLNA- und Miracast-fähig. Das LG G Pad 8.3 wird mit Android 4.2.2 ausgeliefert. LG installierte auf dem Tablet die eigene Benutzeroberfläche Optimus UI. Mit dieser kommen zahlreiche nützliche Funktionen hinzu, wodurch sich das angepasste Betriebssystem von einem reinen Android wie bei Nexus-Tablets unterscheidet. Das G Pad lässt sich mit einem Doppeltipp auf das Display aus dem Ruhezustand aufwecken und auch wieder ausschalten. Dafür muss der Nutzer relativ genau die Mitte treffen – bereits wenige Zentimeter daneben reagiert das Tablet nicht mehr auf die Eingabe, was bei einhändiger Bedienung nervt.Den Sperrbildschirm hat LG neben platzierbaren Widgets um App-Verknüpfungen erweitert. Auf der Unterseite des Sperrbildschirms kann der Nutzer bis zu sechs frei wählbare Apps platzieren, die dann vor dem Entsperren gestartet werden können.

Die LG-Oberfläche bietet einige Funktionen, die das Multitasking mit dem Tablet verbessern sollen. Praktisch ist der QSlide genannte Multi-Window-Modus, mit dem die Kalender-, Rechner-, Notiz- oder Voice-Mate-App parallel zu anderen Apps genutzt werden können. Der Nutzer wählt die gewünschte Anwendung im Benachrichtigungsmenü aus, direkt unter den Schnelleinstellungen. Maximal zwei Fenster können über die aktuell genutzten Apps gelegt werden. Auch Videos können auf diese Weise betrachtet werden. Die Fenster lassen sich einfach verschieben und in der Größe ändern, zudem lässt sich über einen Schieberegler die Transparenz verändern.Mit der Funktion Slide Aside legt der Nutzer per Wisch mit drei Fingern bis zu drei Apps ab, um sie später ebenfalls mit einem Wisch wieder einblenden zu können. Allerdings werden die Apps nicht “eingefroren”, wie wir zunächst gehofft hatten: Nach einiger Zeit starten sie genauso wie herkömmlich im Hintergrund laufende Apps wieder neu, wenn sie aufgerufen werden.

Ein Spiel startet so nicht an der pausierten Stelle, sondern wieder im Hauptmenü. Die Slide-Aside-Funktion dient also höchstens der besseren Übersicht. Der Nutzer kann jedoch auch gleich die Android-eigene Übersicht der zuletzt verwendeten Apps nutzen, die beim G Pad über einen langen Druck auf das Home-Symbol erreichbar ist.Mit der in die Benachrichtigungszeile integrierten App Quickmemo können Nutzer per Fingereingabe Notizen oder Skizzen anlegen. Dabei steht es dem Nutzer frei, ob er diese auf einem leeren “Zettel” oder dem aktuell dargestellten Bildschirminhalt anfertigen möchte. Diese Funktion ist praktisch, können so beispielsweise einfach auf einem Google-Maps-Kartenausschnitt Wegbeschreibungen eingezeichnet werden. Die angefertigten Quickmemo-Notizen lassen sich entweder lokal speichern oder mit Bluetooth, als E-Mail oder über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter teilen. An manchen Stellen haben wir uns einen Eingabestift wie bei den Note-Modellen von Samsung gewünscht – dieser hätte sowohl die handschriftliche Eingabe als auch gemalte Notizen vereinfacht.

LG hat beim G Pad bewusst auf ein UMTS- oder LTE-Modem verzichtet und dafür die Tethering-Funktion vereinfacht. Mit der Applikation Qpair kann der Nutzer das Tablet einfacher als bisher über Bluetooth mit seinem Android-Smartphone verbinden. Dazu muss sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Tablet die Qpair-App installiert werden und auf dem Smartphone im Hintergrund laufen. Das Smartphone muss mindestens mit Android 4.1 laufen, ältere Android-Versionen werden nicht unterstützt. Startet der Anwender die App dann auf dem Tablet, stellt das G Pad automatisch eine Tethering-Verbindung zum Smartphone her – auch wenn hier zuvor kein Bluetooth aktiviert war. Der Nutzer braucht also nicht mehr jedes Mal sein Smartphone aus der Tasche zu ziehen, wenn er mit dem Tablet online gehen möchte – das ist im Alltag sehr praktisch.

Qpair ermöglicht allerdings noch mehr als den bloßen Aufbau einer Internetverbindung. Auf dem Smartphone eingehende Anrufe oder Nachrichten werden auf dem Tablet angezeigt, Erstere können zwar nicht angenommen, aber mit einer vorgefertigten Abwesenheitsnachricht beantwortet werden. Je nach Mobilfunkanbieter kann die Funktion der Abwesenheitsnachricht nicht verfügbar sein. Whatsapp-Nachrichten werden nur angezeigt, beantworten lassen sie sich nicht.Zusätzlich kann sich der Nutzer über einen App-Sticker nach dem Entsperren des Tablets mittels Qpair anzeigen lassen, welche App zuletzt auf dem Smartphone lief. Diese wird auf Knopfdruck dann auch auf dem G Pad gestartet – das funktioniert natürlich nur, wenn die App auf beiden Geräten installiert ist. Auf dem Tablet erstellte Quickmemos können automatisch an das Smartphone gesendet werden. Benachrichtigungen sozialer Netzwerke wie Facebook, Foursquare, Google+, Skype und Twitter werden auf Wunsch auf das Tablet übertragen, sobald sie auf dem Smartphone eingehen.

Wir haben das LG-Tablet mit einem Google Nexus 4 mit Android 4.4 verbunden. Das einmalige Einrichten der beiden Geräte benötigte mehrere Versuche, bis die Verbindung stand. Das erneute Verbinden lief dagegen problemlos ab und ist stabil. Insgesamt ist die Qpair-Funktion eine umfangreiche und gute Alternative zum fehlenden Mobilfunkmodem. Für andere mobile Betriebssysteme ist die App nicht verfügbar.LG hat mit Voicemate einen eigenen Sprachassistenten, der momentan allerdings nur auf englische oder koreanische Spracheingaben reagiert. Das ist schade, da der Nutzer mit ihm viele Funktionen des Tablets per Sprache ausführen kann, wie beispielsweise eine E-Mail schreiben, Status-Updates in sozialen Netzwerken aktualisieren oder im Internet suchen. Wie bei vielen Galaxy-Smartphones von Samsung hat auch das G Pad eine Funktion, die das Display solange angeschaltet lässt, wie der Nutzer daraufschaut. Videos können automatisch gestoppt werden, wenn der Nutzer vom Bildschirm wegschaut. Beides funktioniert gut.Am oberen Rand befindet sich ein Infrarotsender, mit dem Fernseher und andere elektronische Geräte gesteuert werden können. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de) Am oberen Rand befindet sich ein Infrarotsender, mit dem Fernseher und andere elektronische Geräte gesteuert werden können. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
Dank eines eingebauten Infrarotsenders lassen sich Fernseher und andere elektronische Geräte mit dem G Pad fernsteuern. Die Einrichtung ist unkompliziert, die Fernsteuerung funktioniert in unserem Test mit einem Fernseher von Panasonic und LG problemlos.